Verkehr
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Sie erinnern sich: Schon vor geraumer Zeit hatte ich mich im Planungsausschuss deutlich dagegen ausgesprochen, in der Raiffeisenstraße „Schanzen“ einzubauen, die jeden Autofahrer zwingen, intensiv abzubremsen, um die Bereiche im Schritttempo zu passieren und anschließend wieder zu beschleunigen.
Ich hatte schon damals deutlich darauf hingewiesen, dass hierdurch viele Autofahrer in Nebenstraßen abgedrängt werden, die für dieses zusätzliche Verkehrsaufkommen absolut ungeeignet sind.
Nach Abschluss der Baumaßnahmen in der Raiffeisenstraße haben Bewohner des nördlich von der Raiffeisenstraße gelegenen Wohngebietes den Bürgermeister im August 2008 schriftlich gebeten, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um den Verkehr in ihren Straßen auf das unabdingbare Maß zurückzuführen. Dies wird durch ein Haltverbot und den Einbau von zwei Schwellen in der Walzenrather Straße mit Sicherheit nicht erreicht. Unabhängig davon hatte bereits im Mai aus gleichem Grund ein weiterer Anwohner dieses Wohngebietes den Abbau der Schwellen in der Raiffeisenstraße vom Bürgermeister verlangt.
Die Forderung, beim Ausbau der Raiffeisenstraße an der Einmündung der Poststraße und an der Kreuzung Ringstraße Geschwindigkeit reduzierende Elemente vorzusehen, wurde während einer Bauausschusssitzung vor zwei Jahren von einem CDU-Ausschussmitglied aufgestellt und vom Bürgermeister aufgegriffen, obwohl der mit der Ausbauplanung beauftragte Ingenieur dies gar nicht vorgesehen hatte und einen Geschwindigkeit reduzierenden Effekt durch einen geänderten Straßenverlauf erzielen wollte.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in der Sitzung des zuständigen Fachausschusses, in dem vor einiger Zeit der Ausbau der Raiffeisenstraße beschlossen wurde, habe ich für meine Fraktion zu den Rampen in den beiden Kreuzungsbereichen der Raiffeisenstraße bereits deutliche Worte gefunden. Ich habe mich eindringlich warnend gegen die von einem Mitglied der CDU-Fraktion gewünschten Straßenschanzen ausgesprochen und darauf hingewiesen, dass diese sogenannten „Verkehrsberuhigungsmaßnahmen“ eine Verdrängung des Verkehrs in die damals vom Durchgangsverkehr noch weitestgehend unbelasteten nördlichen Nebenstraßen (Dahlerhofer Straße, Kleebitze, Boettger Straße, Ringstraße, Pestalozziweg usw.) bewirken würden.
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