Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in der Sitzung des zuständigen Fachausschusses, in dem vor einiger Zeit der Ausbau der Raiffeisenstraße beschlossen wurde, habe ich für meine Fraktion zu den Rampen in den beiden Kreuzungsbereichen der Raiffeisenstraße bereits deutliche Worte gefunden. Ich habe mich eindringlich warnend gegen die von einem Mitglied der CDU-Fraktion gewünschten Straßenschanzen ausgesprochen und darauf hingewiesen, dass diese sogenannten „Verkehrsberuhigungsmaßnahmen“ eine Verdrängung des Verkehrs in die damals vom Durchgangsverkehr noch weitestgehend unbelasteten nördlichen Nebenstraßen (Dahlerhofer Straße, Kleebitze, Boettger Straße, Ringstraße, Pestalozziweg usw.) bewirken würden.
Für die SPD-Fraktion war klar, dass auch die Walzenrather Straße, an der die Realschule und eine Kindertagesstätte liegen, von zusätzlichem Durchgangsverkehr unbedingt frei gehalten werden muss.
Die Walzenrather Straße und ihre Nebenstraßen dienen als Kindergarten- und Schulweg. Alle diese Straßen waren durch den Ziel- und Quellverkehr zu und von diesen beiden Einrichtungen schon belastet genug.
In der damaligen Diskussion half es auch nicht, darauf hinzuweisen, dass diese Straßenrampen für Rettungsdienste und andere Notfahrzeuge von Nachteil sein würden.
Auch der Hinweis auf erhöhte Lärmwerte (Abbremsen und Anfahren) wurde als „nebensächlich“ abgetan. Alle vernünftigen Gründe, die gegen diese Rampen sprachen, wurden von der CDU-Fraktion in den Wind geschlagen. Sie setzte „ihre Straßen-Dämme“ durch.
Die schon damals absehbaren Folgen sind nun zum Nachteil der Anwohner der Nebenstraßen eingetreten. Aus Sicht der SPD-Fraktion müssen die Rampen schnellstens zurück gebaut werden, damit der Verkehr auf der Raiffeisenstraße wieder im normalen, ortsüblichen Tempo fließen kann.
Allen Betroffenen darf ich versichern, dass sich meine Fraktion hierfür erneut einsetzen wird.
In der öffentlichen Sitzung des Bauausschusses am Mittwoch, den 20.08.2008 (Beginn 17:00 Uhr) steht dieses Thema mit dem zugrunde liegenden Bürgerantrag auf der Tagesordnung.
Jeder Betroffene kann in dieser Sitzung erfahren, welche Änderungsmaßnahmen nun ergriffen werden sollen. Da der Bürgermeister die Rampen in der Raiffeisenstraße nicht zurückbauen will, soll beschlossen werden – so ist es in der Einladung zur Sitzung nachzulesen - zwischen Kindergarten und Realschule „TOP-STOP-Schwellen“ auf die Walzenrather Straße aufzubringen. Aus meiner Sicht eine „Verschlimmbesserung“ die nur deshalb beschlossen werden soll, weil er und seine CDU nicht bereit sind, zuzugeben, dass die Rampen eine Fehlinvestition waren.
Kommen Sie bitte zur Sitzung und unterstützen Sie mit Ihren Argumenten unser Ziel, die Rampen in der Raiffeisenstraße zurückbauen zu lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Schmitz
SPD-Fraktionsvorsitzender