Frauenpolitik
Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, was wäre, wenn in Deutschland Frauen Anfang des 20. Jahrhunderts * nicht auf die Straße gegangen wären, um ihr Wahlrecht zu bekommen?
Was wäre, wenn sie nicht ihr Recht auf Erwerbstätigkeit, ohne Erlaubnis des Ehemannes, erkämpft hätten?
Was wäre, wenn sie die (noch bestehende) Diskriminierung und Ungleichbehandlung - ohne jeglichen Widerstand – hingenommen hätten?
Ja, unsere Gesellschaft wäre nicht so bunt und kreativ, wie sie heute ist und wir haben noch nicht alles erreicht, um sie gerechter zu gestalten.
Mütter, Lehrerinnen, Erzieherinnen, Ärztinnen, Verkäuferinnen, Reinigungspersonal, Altenpflegerinnen und viele andere Berufe, die dazu einen besonderen sozialen Wert haben und ca. 70% weltweit von Frauen ausgeübt werden.
Der internationale Weltfrauentag geht auf die Forderungen der Arbeiterinnenbewegung vor mehr als 100 Jahren zurück. Millionen von Frauen gingen für die Gleichberechtigung, für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen auf die Straße. Beim ersten offiziellen internationalen Frauentag 1911 wurde für das aktive und passive Wahlrecht für Frauen demonstriert.
Der im Grundgesetz verankerte Artikel 3 besagt, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind.
Am 8. März 2021 ist der jährliche Weltfrauentag. Der Tag, an dem weltweit auf Gleichberechtigung und Frauenrechte aufmerksam gemacht wird und dem insbesondere auf Grund der Pandemielage nochmal eine besondere Aufmerksamkeit zu Teil wird.
Corona hat Gleichstellungsarbeit um Jahrzehnte zurückgeworfen, denn Statistiken zeigen: es waren insbesondere Frauen, die sich im Homeoffice parallel auch noch um Homeschooling und Care-Arbeit gekümmert haben.
Kann man die Pandemie daher als Rückfall in veraltete Rollenbilder betrachten?
Diesen und anderen Fragen widmen wir uns in einem Onlinetalk am 8. März 2021 ab 19 Uhr via Zoom.
Bürgermeisterin Nicole Berka, Fraktionsvorsitzende Anne Vogel, die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Rola Khalaf und unsere Kreistagsabgeordnete Nicole Männig-Güney freuen sich auf einen interessanten Dialog mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern.
Moderiert wird der Abend von unserer kulturpolitischen Sprecherin Silvia Merk.
Wir bitten im Vorfeld um Anmeldung an die folgende E-Mailadresse: nicole.maennig@gmail.com
Der Link mit der Einladung erfolgt dann unmittelbar vor Veranstaltungsbeginn.
Der Equal Pay Day jährt sich am 17. März 2020 bereits zum 13. Mal. Er symbolisiert die Ungleichheit der Löhne von Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen und soll ein Bewusstsein für diesen Unterschied schaffen. In Deutschland liegt die Lohnlücke bei 21%, was bedeutet, dass Frauen 77 Arbeitstage länger arbeiten müssten, um dasselbe
Jahresbruttogehalt zu erhalten.
07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen
03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen
01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen
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