Umwelt
Fachausschüsse diskutieren über nachhaltige Energiegewinnung
In zwei Sitzungen der vergangenen Woche war die Nutzung der erneuerbaren Energie das bestimmende Thema.
Die Selbstverpflichtung der Gemeinde zur Klimaneutralität bis 2035 erfordert Umsetzungsstrategien auf allen Ebenen. Im Ausschuss für Umwelt Mobilität und Energie wurde der CDU-Antrag diskutiert, die Bürgerschaft zur Benennung von großflächigen Bereichen für Flächenphotovoltaik und Windenergie aufzurufen. Aus der umfangreichen Verwaltungsvorlage wurde aber deutlich, dass hierzu einige planungsrechtliche Hürden überwunden werden müssen.
Das Ausmaß der Hochwasserkatastrophe hat uns alle betroffen gemacht. Auch dem letzten Klimaleugner müsste es jetzt dämmern, dass die Klimaveränderungen im Wesentlichen hausgemacht sind und das Umsteuern noch schneller vollzogen werden muss, wenn das angestrebte 1,5°C-Ziel überhaupt noch erreicht werden kann.
Daneben müssen auch die Klimafolgen und deren Abwehr stärker in den Blick genommen werden. Letztlich tragen wir alle durch die Versiegelung der Flächen und der erforderlichen Ableitung des Niederschlagswassers dazu bei, dass Flüsse über die Ufer treten und sonst harmlose Bäche zu reißenden Strömen werden.
Niemand hätte es noch vor Jahren für möglich gehalten, dass eine junge schwedische Schülerin, immer wieder freitags vor einer selbst beschrifteten Papptafel sitzend, Auslöser einer bahnbrechenden Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts für den Klimaschutz sein würde.
Dabei ist es gerade erst drei Jahre her, dass ein peruanischer Bauer vor einem deutschen Zivilgericht mit seiner Schadensersatzklage gegen den Energieriesen RWE scheiterte. Dabei ging es um einen finanziellen Ausgleich für die Abwehr von Überschwemmungen als Folge von auch aus deutschen Kohlekraftwerken verursachten Klimaschäden. Trotz vielfältiger Hinweise deutlich wahrnehmbarer klimatischer Veränderungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse tun wir immer noch so, als sei noch genügend Zeit, um den unumkehrbaren Klima-Kipppunkt verhindern zu können.
Nahwärmenetze (NWN) sind im Gegensatz zu Fernwärmenetzen hauptsächlich im Zusammenhang mit Biogasanlagen und Biomasseheizwerken entstanden und versorgen zentral kleinere Gebäudekomplexe über verhältnismäßig kurze Strecken mit Warmwasser zu Heizzwecken.
Im November 2019 beantragte die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie für ein NWN rund um Rathaus und Gesamtschule in Neunkirchen.
Verschiedene Anbieter haben aufgrund hoher Anforderungen des möglichen Fördergebers (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle/BAfA) von einer Machbarkeitsstudie abgeraten.
Auch in diesem Jahr hat unser Landrat wegen des Corona-Lockdowns wie auch schon im vergangenen Jahr auf den sonst gestarteten Aufruf zum Sammeln von Müll und Unrat in Feld, Wald und Flur verzichtet.
Gleichwohl ruft die aktiv um Klima und Sauberkeit in unserer Gemeinde bemühte Gruppe Neunkirchen-Seelscheid for future aktuell dazu auf, am Wochenende die Hinterlassenschaften einiger Zeitgenossen aufzusammeln, die zur Abfallentsorgung eigenwillige Vorstellungen entwickeln haben. Soweit, so gut.
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