Umwelt
Wir alle wissen, dass Insektenvielfalt für unser Ökosystem von zentraler Bedeutung ist. Eingriffe in die Landschaft durch Flächenverbrauch und intensive Landwirtschaft haben zum verstärkten Rückgang von Insekten geführt. Wo früher Ackerflächen durch Feldraine und Hecken Lebensraum für Flora und Fauna geboten hatten, findet heute großflächiger Maisanbau statt. Die intensive Bewirtschaftung mit hohem Einsatz von Bekämpfungsmitteln und Überdüngung führt zu Bodenerosion und zum Rückgang von Insekten.
Am 20. Mai wurde der Welttag der Bienen begangen, eingeführt 2018 zum Gedenken an Anton Janša, den Vorreiter der modernen Imkerei. Gedenktage neigen, an etwas Vergangenes zu erinnern. Seit Jahren erleben wir einen Rückgang von Bienen und anderer Insekten. Neben dem Absterben ganzer Bienenvölker durch Milben wird heute durch die Versiegelung der Landschaft, intensive Landwirtschaft mit Monokulturen und Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, klimatische Veränderungen und sonstige Eingriffe der Lebensraum für Insekten immer kleiner. Wer im Biologieunterricht aufgepasst hat, weiß, dass insbesondere die Bienen als Pflanzenbestäuber dazu beitragen, unsere Lebensgrundlage zu sichern. Die Biene ist auch nicht bloß Nutztier zur Gewinnung von Honig. Zahlreiche Imker nutzen den sprichwörtlichen Fleiß der Bienen deshalb nicht nur für sich, sondern überlassen den Bienen einen Teil des Ertrages für die eigene Brut.
Wildbienenstöcke sowie Nist- und Überwinterungshilfen für Insekten, sog. „Wildbienen- und Insektenhotels“ sind eine Alternative zum immer knapper werdenden Lebensraum.
Am Dienstag, dem 03.03.2020, befasste sich der Ausschuss für Energie, Umwelt und Planung (EUPA) mit dem Forderungskatalog der Neunkirchen-Seelscheider Gruppe von #nksforfuture zum Umweltschutz.
Die SPD-Fraktion hatte zusammen mit Bündnis 90/DIE GRÜNEN bei der wichtigen Thematik eine Sondersitzung gemeinsam mit dem Bauausschuss auf der Grundlage fundierter Ausschussvorlagen beantragt, folgte dann aber dem Kompromissvorschlag des Ausschussvorsitzenden, Teile des Forderungskatalogs unmittelbar in EUPA und Rat zu behandeln. So wurden in lockerer Ausschussrunde die Forderungen der jungen Gruppe abgearbeitet. Dabei fanden sich in wesentlichen Punkten Übereinstimmungen, z. B. bei der Anlage von Wildblumenfeldern auf freien Gemeindegrundstücken, LED-Straßenbeleuchtung, Nutzung von Ökostrom in der Gemeinde, Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden, Aufklärung über Umweltschutz oder Reduzierung des Papierbedarfs durch Digitalisierung der Verfahrensabläufe und erhöhte Taktung der Busverbindungen oder autofreie Sperrzonen im Bereich der Schulen. In diesen Themen ist die Gemeinde ohnehin schon sehr erfolgreich. Gesprochen wurde auch über Mülltrennung und das Verbot von Plastikflaschen.
Deutlich wurde, dass bei einigen Themenfeldern wie z. B. der verpflichtenden Kennzeichnung von Biozid-Anwendungen auf landwirtschaftlichen Flächen, Ladesäulen für E-Kraftfahrzeuge oder Pfandsystem in der Schulmensa weitere Akteure beteiligt werden müssen.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
möglicherweise waren Sie selbst in diesem Jahr unterwegs, um mit Ihrem Verein oder mit der Dorfgemeinschaft Müll einzusammeln. Dann wissen Sie aus eigener Anschauung, was man in der Natur finden kann.
Wie in den vorangegangenen Jahren war die SPD im Rahmen der Aktion „Neunkirchen-Seelscheid räumt auf“ auch in diesem Jahr entlang der Talstraße vom Gutmühlenweg bis zur Wahnbachtalstraße (L 189) unterwegs.
Es erstaunt uns immer wieder, wie viele leere Flaschen und Müll wir bei vorangegangenen Müllsammlungen scheinbar übersehen haben. Viele Haushalte in Deutschland haben offensichtlich auch keine Hausmülltonne. Kanister mit Altöl oder mit anderen Flüssigkeiten gehören weder in die Restmülltonne noch in die Natur, sondern zu einer Entsorgungsstelle. So nimmt z.B. die kreiseigene RSAG in der Entsorgungsanlage Troisdorf Altöl für 1,50 Euro/kg an. Diesen Betrag hat man sicher beim Einkauf gespart. Damit sich die Fahrt zur Entsorgungsanlage lohnt, kann man dort auch viele Dinge kostenlos entsorgen (z.B. Elektrogeräte, eingetrocknete Farbdosen). Mehr Informationen dazu findet man im Internet.
Wir danken allen, die uns in diesem Jahr beim Müllsammeln unterstützt haben.
Ihnen wünschen wir ein erholsames Wochenende
Ulrich Galinsky, Vorsitzender SPD Neunkirchen-Seelscheid

Nach getaner Arbeit
Der Ortsverein der SPD unterstützt die jährliche Aktion der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid, die in diesem Jahr am Samstag, dem 16.03.2019, stattfindet. Mitglieder der SPD und der SPD-Fraktion treffen sich um 10.00 Uhr an der Tennishalle am Gutmühlenweg, um Müll entlang der Talstraße zu sammeln. Bürgerinnen und Bürger, die uns dabei unterstützen wollen, sind herzlich eingeladen. Warnwesten und Arbeitshandschuhe sollten mitgebracht werden.
Für Rückfragen steht Ihnen Ulrich Galinsky per Telefon 97 14 90 zur Verfügung.
In ein paar Stunden gesammelter Müll!
07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen
03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen
01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen
Ein Service von websozis.info