Schule und Bildung
Frau Dörper-Link hat uns gebeten, ihre Stellungnahme zu ihrem offenen Brief „Was geschieht da mit unserer Gemeindebücherei?“ (siehe weiter unten auf der Startseite) hier ebenfalls einzustellen.
(Anmerkung unsererseits: der im ersten Satz in Frau Dörper-Links Stellungnahme gebrauchte Begriff „Ratspartei“ wird vom Verlag des Mitteilungsblatt gerne verwendet. Für Veröffentlichungen in demselben zeichnet die SPD-Ratsfraktion, für solche auf dieser Seite die Partei in Gestalt des SPD-Ortsvereins verantwortlich.)
Zu dieser Frage erreichte uns ein aussagekräftiger und lesenswerter Brief einer besorgten Mitbürgerin. Frau Dörper-Link hat uns gestattet, ihn zu veröffentlichen.
Liebe Befürworterinnen und Befürworter einer öffentlichen Bücherei in Neunkirchen-Seelscheid,
ich habe einen Brief an Frau Biemer geschrieben, die sich zusammen mit ihren Parteifreunden offenbar die Wandlung der öffentlichen Büchereien in eine KÖB (KÖB = Katholische öffentliche Bücherei) auf die Fahne geschrieben hat – auch wenn sie das heftig negiert.
Guten Morgen Frau Biemer,
ich will Ihnen nur kurz DANKE sagen – für 2 Lehrstunden in Kommunalpolitik. Auch wenn ich gestern erst das Gefühl hatte, es wären 2 vergeudete Stunden Lebenszeit gewesen.
Die gestrige Sitzung des Familienausschusses hat bewiesen, dass es einen guten Grund für die Politikverdrossenheit in Deutschland gibt – es sind Politiker wie Sie, die sich nicht für den Souverän einsetzen, der Sie an Ihren Platz in einem politischen Gremium gewählt hat, sondern nur für Ihre Partei und eben nicht für das Volk und dessen Willen.
Mit der Schulzeitverkürzung am Gymnasium hat die schwarz-gelbe Vorgängerregierung eine Reform voller Fehler und Schwächen produziert, die seitdem auf Schülerinnen und Schülern, Eltern und Schulen in NRW lastet. Mit einem "Runden Tisch" hat die rot-grüne Landesregierung versucht, bei den Fehlentwicklungen gegenzusteuern. Doch man muss erkennen: Was Murks ist, bleibt Murks. Die SPD in NRW möchte den Schülerinnen und Schülern vor allem in Unter- und Mittelstufe wieder mehr Zeit geben; nicht nur zum Lernen, sondern auch zum Leben. Dafür hat die SPD Grundzüge eines neuen Modells entwickelt, das eine Flexibilisierung und Individualisierung in der Oberstufe vorsieht. Diesen Vorschlag und alle anderen Fragen rund um G8/G9 möchten wir gerne mit Ihnen diskutieren.
Nachdem mit Blick auf die Haushaltslage unserer Gemeinde klar wurde, dass eine Mitfinanzierung von Schulsozialarbeitern trotz der Gelder aus dem „Bildungs- und Teilhabepaket“ nicht möglich sein würde, haben unsere weiterführenden Schulen vor Ort selbst das Zepter in die Hand genommen. Unsere Hauptschule hat mit Herrn Königsfeld seit langem einen Sozialpädagogen. Nun wird auch die Gesamtschule eine Lehrerstelle umwidmen und einen Sozialpädagogen einstellen. Ein Lehrer weniger – bedeutet das nicht weniger Unterricht und damit eine Einbuße von Unterrichtsqualität?
„Wir wollen die Schulsozialarbeit im Rhein-Sieg-Kreis vollumfänglich erhalten“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Dietmar Tendler. „Deshalb muss der Kreis jetzt tätig werden.“
Nachdem Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) bekannt gegeben hat, dass das Land NRW die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsoziarbeiter aus dem Bildungs- und Teilhabepaket mit einem Anteil von 60 Prozent weiterfinanzieren werde, müsse jetzt im Rhein-Sieg-Kreis gemeinsam mit den Städten und Gemeinden überlegt werden, wie der Eigenanteil von 40 Prozent aufgebracht werden könne. Hierzu hat die SPD-Kreistagsfraktion eine Anfrage gestellt.
30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen
25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen
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