Kommunalpolitik
seit Herbst 2004 laden Manfred Krüger (Wahlbezirk Unterste Zeith) und Manfred Lessenich (Wahlbezirk Pohlhausen) regelmäßig einmal im Monat zum Bürgerstammtisch in Britas Oase (vormals Reiterklause) nach Heister ein.
Immer am letzten Sonntag im Monat findet in geselliger Runde dieser Bürgerstammtisch des Ortsvereines der SPD Neunkirchen- Seelscheid statt.
Am Sonntag, den 22. Februar 2009, ist es wieder soweit: In der Zeit von 11.00 bis 13.00 Uhr können Sie mit Herrn Krüger und Herrn Lessenich gemeinsam auch nicht nur über die örtliche Politik reden und diskutieren.
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche? Kommen Sie zum Bürgerstammtisch! Bringen Sie Freunde, Bekannte und Nachbarn mit. Jeder ist herzlich willkommen!
GG Artikel 4 (1): Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.“
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
was bedeutet der obige Artikel des Grundgesetzes für Sie?
Für mich bedeutet er, dass ich in der Wahl meiner Religion frei bin und meinen Glauben, so wie ich es möchte, leben darf. Das heißt für mich aber auch, dass mir durch meine Konfessionszugehörigkeit keine Steine in den Weg gelegt werden dürfen.
Nun fragen Sie sich sicherlich, warum ich Ihnen ausgerechnet diesen Grundgesetz-Artikel zitiere.
In der Vergangenheit haben wir häufiger über die Aktivitäten rund um das Antoniuskolleg berichtet und dazu Stellung bezogen. Wir haben uns für den Erhalt des AK unter der Trägerschaft der Salesianer stark gemacht, denn die Salesianer haben „ihre Schule“ selber finanziert!
Ende letzten Jahres wurde dem Rat der Gemeinde vom Bürgermeister mitgeteilt, dass der Malteser Orden die Trägerschaft für das Gymnasium übernehmen würde.
Die Bedingung: die Gemeinde hat die kompletten finanziellen Aufwendungen für die Sanierung oder den Neubau des Gymnasiums zu tragen.
Wie vielleicht einige von Ihnen wissen, ist für die Malteser eine wesentliche Grundlage der Erziehung „das im katholischen Glauben wurzelnde christliche Menschenbild".
Und jetzt frage ich Sie: Wären mit dieser Missionsarbeit auf Kosten der Gemeinde alle einverstanden?
Es war einmal ein Mann, dem wurde die Frau krank.
Da sie eine gute Ehe führten, war der Mann sehr besorgt.
Die Frau rief den Mann an ihr Krankenlager und sagte:
„Ich werde nicht mehr lange unter euch sein“
Der Mann war sehr verzweifelt und verfiel in tiefe Traurigkeit.
„Du bist der Fixstern in unserer Familie, du hast uns viele Jahrzehnte Orientierung und Halt gegeben, du bist das Leuchtfeuer in der (Bildungs-)Wüste, durch dich ist unsere Familie weit über die Grenzen des Dorfes bekannt. Wir können nicht ohne dich leben.“
Die Frau tröstete ihn: „Nimm meine Halbschwester Aishe zur Frau, die wird dir auch eine gute Frau sein.“
Der Mann holte die Halbschwester ins Haus und stellte sie seinen Kindern vor: „Ich werde sie zur Frau nehmen, wenn Eure Mutter nicht mehr ist und es wird alles so weiter gehen, wie bisher.“
Die Kinder waren froh, dass ihr Vater wieder Hoffnung für die Zukunft hatte.
Die Halbschwester aber machte Unterschiede zwischen den Kindern und schloss nicht alle in ihr Herz.
Antrag zur Ratssitzung am 22.01.2009
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
es ist allgemein bekannt, dass das Antoniuskolleg (AK) als Schule in privater Trägerschaft des Ordens der Salesianer Don Boscos für Neunkirchen-Seelscheid weit in die Region wirkt und wirbt.
Unstreitig ist auch, dass die AK-Absolventen seit Jahrzehnten höheres Ansehen genießen, als Schulabgänger öffentlicher Gymnasien in der Umgebung. Dies alles verdanken wir der ausgezeichneten Arbeit der Salesianer Don Boscos.
Bekannt ist aber auch, dass sowohl die AK-Gebäude als auch Grund und Boden nicht der Gemeinde gehören. Ferner könnten die Sanierungskosten für die Gebäude bei etwa 10 Millionen € liegen. Es ist für die Gemeinde nicht möglich, Steuergelder in den Erhalt von Privatgebäuden zu investieren, ohne im Gegenzug Eigentümer zu werden.
In Neunkirchen werden am AK über 1.200 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, von denen allerdings „nur“ etwas mehr als die Hälfte aus unserer Gemeinde kommen.
Die Salesianer hatten erklärt, dass sie das AK noch zehn Jahre weiterführen möchten. Parteiübergreifend war daher unstreitig, dass der Erhalt des AK in der Trägerschaft der Salesianer Don Boscos zumindest für diesen Zeitraum (bis 2018) gesichert werden sollte.
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