Verkehrskonzept Neunkirchen-West

Veröffentlicht am 06.12.2009 in Verkehr

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

im Planungsausschuss stand am Donnerstag, dem 26.11.2009, das Verkehrskonzept Neunkirchen-West zur Abstimmung.

Zur Vorgeschichte: Eine Verkehrszählung der Gemeinde hatte ergeben, dass nach den Aufpflasterungen in der Raiffeisenstraße der Verkehrsstrom in das Wohngebiet angewachsen war.

Da Aufpflasterungen und Mini-Kreisel als unantastbar erklärt worden waren, forderten Antragsteller aus sechs namentlich bekannten Straßen nun weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen in dem besagten Gebiet. Wie es später so schön hieß, stimmten sie im Vorfeld mit dem Bürgermeister und dem Straßenverkehrsamt das epochale Verkehrskonzept Neunkirchen-West ab, dass das Gebiet zwischen Raiffeisen- und Rathausstraße mit einer Einbahnstraßenreglung überzogen hätte, wie wir ehemaligen Fahrschüler/-innen es von unseren Stunden auf der Zange in Siegburg noch bestens kennen. Diese Regelung hätte das Problem noch weiter in das Wohngebiet verlagert.

Die Forderung der Sozialdemokraten lautet:

Packt das Problem an der Wurzel an!
Weg mit den Schwellen in der Raiffeisenstraße!

Die Sozialdemokraten fordern daher eine vernünftige Verkehrsführung auf und in der Haupt- und Raiffeisenstraße, statt einer sich weiter aufblähenden
Regelung in immer mehr Nebenstraßen.

Tatsächlich fand das Konzept des Bürgermeisters auf einer Informationsveranstaltung, bei der auch über weitere Vorschläge der Anwohner abgestimmt wurde, die mit Abstand geringste Zustimmung.

Zur Gegenwart: Im Ausschuss argumentierte die SPD mit diesem Abstimmungsergebnis gegen dieses Konzept, ähnlich wie auch die CDU, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Die Christdemokraten forderten alternativ, den Anfang aller in Frage kommenden Straßen mit schwarz-gelben Schwellen auszustatten. Diesem Antrag konnte sich nicht einmal die FDP anschließen, und er wurde gegen die Stimmen der CDU abgelehnt.

Den Vorschlag des Bürgermeisters lehnten wir zusammen mit seiner CDU, getreu unserer Haltung, mehrheitlich ab.

Ergebnis: Die Schwellen in der Raiffeisenstraße bleiben gegen den Willen der SPD Neunkirchen- Seelscheid dort - wo sie sind - und der Verkehr in den Nebenstraßen leider ebenfalls.

Arnd Geb

Sprecher der SPD im Planungsausschuss

Suchen

Nicole Berka Bürgermeisterin

Taschengeldbörse Neunkirchen-Seelscheid

Sebastian Hartmann MdB

Deutscher Bundestag Mediathek

Bildergebnis für logo deutscher bundestag

SGK NRW

WDR - Landtagslupe

Lesetipp

Vorwärts

Nachrichtenticker

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Downloads

Haushaltsrede

Presse

Wahlbezirke

Wahlprogramm

Wahlzeitung