Impf-ID nach Beschwerde beim Landrat?

Veröffentlicht am 14.04.2021 in Gesundheit

Denis Waldästl

SPD und FDP fordern Aufklärung

Nach uns vorliegenden Informationen hat die Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Büro des Landrates auf Beschwerden, welche direkt an den Landrat adressiert waren, in mindestens einem Fall mit der Übersendung der Impf-ID reagiert, mit der sich die Person unter https://rsk.impfsystem.de/ ihren individuellen Impftermin reservieren kann.

„Gibt es jetzt Impftermine erster und zweiter Klasse im Rhein-Sieg-Kreis“, fragt sich SPD-Fraktionsvorsitzender Denis Waldästl. Christian Koch, Fraktionsvorsitzender der FDP ergänzt: „Nach welchen Kriterien vergibt der Landrat solche Impf-IDs und auf welcher Rechtsgrundlage?

Nach Erkenntnissen der beiden Kreistagsfraktionen dient das Portal der Impfterminvergabe für Personen, die im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind. „Es drängt sich der Verdacht auf, dass Bürgerinnen und Bürger, die sich laut genug beim Landrat beschweren, ruhig gestellt werden sollen mit der Zusendung der Impf-ID“, kommentiert Waldästl den Vorgang. „Die Vergabe von Impf-IDs an Bürgerinnen und Bürger, die sich beim Kreis beschweren, scheint wohl die nächste Stufe im Chaos um die Sonderimpfung mit AstraZeneca zu sein“, so Koch.

„Uns ist es wichtig, dass es eine transparente Kommunikation zu den Sonderimpfungen mit Astra Zeneca und den Impfungen in den Hausarztpraxen gibt“, betonen Koch und Waldästl gemeinsam. „Impfterminvergabe über die Pressestelle des Landrates wären ein Stück aus dem Tollhaus und ein großer Vertrauensverlust in die Zusammenarbeit“, sind die beiden Fraktionschefs sich einig.

 

Denis Waldästl, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg

Foto: sandraseifenfotografie

 

Suchen

Nicole Berka Bürgermeisterin

Taschengeldbörse Neunkirchen-Seelscheid

Sebastian Hartmann MdB

Deutscher Bundestag Mediathek

Bildergebnis für logo deutscher bundestag

SGK NRW

WDR - Landtagslupe

Lesetipp

Vorwärts

Nachrichtenticker

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Downloads

Haushaltsrede

Presse

Wahlbezirke

Wahlprogramm

Wahlzeitung