"Ulrike Merten war und ist ein Glücksfall für den Rhein-Sieg-Kreis und die SPD" sagte Sebastian Hartmann, Vorsitzender der SPD Rhein-Sieg, anläßlich der Verabschiedung der Abgeordneten des Deutschen Bundestages, die am 08.11.2009 in Troisdorf stattfand.
Neben zahlreich erschienenen Vertretern der 19 SPD-Ortsvereine im Rhein-Sieg-Kreis, Mitgliedern des Kreisvorstandes und der Kreistagsfraktion - darunter Achim Tüttenberg, MdL - nahmen die ehemaligen Bundestagsabgeordneten Ingrid Matthäus-Maier (St.Augustin) und Uwe Göllner (Troisdorf) teil sowie Ulrich Kelber aus Bonn, der auch dem 17.Deutschen Bundestag angehört.
Ulrike Merten wurde 1998 Abgeordnete des Deutschen Bundestages im Wahlkreis 99, in dem zuvor Ingrid Matthäus-Maier mehrmals kandidierte. Zum Wahlkreis 99 gehören die linksrheinischen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises sowie die rechtsrheinischen Städte Bad Honnef, Königswinter und Sankt Augustin.
Seit 2005 war Ulrike Merten auch Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, im Übrigen als erste Frau in diesem Amt. Zusammen mit der Karl-Theodor-Molinari-Stiftung, dem Bildungswerk des Deutschen Bundeswehrverbandes, rief sie die "Petersberger Gespräche" ins Leben, die einmal jährlich in der Rotunde des Hotels Steigenberger in Königswinter stattfanden.
Ulrike Merten wird an ihren früheren Wohnort in den Raum Bielefeld zurückkehren.
Zu ihrer privaten Bibliothek wird künftig auch ein Bildband aus Neunkirchen-Seelscheid gehören, den der Vorsitzende der SPD Neunkirchen-Seelscheid, Ulrich Galinsky, im Namen des Ortsvereins und der SPD-Gemeinderatsfraktion überreichte. Insbesondere nach dem Ausscheiden von Uwe Göllner aus dem Deutschen Bundestag im Jahr 2005 nahm Ulrike Merten auch die Interessen des übrigen rechtrheinischen Rhein-Sieg-Kreises wahr.
Dafür dankte Galinsky und wünschte Ulrike Merten für die Zukunft Zufriedenheit, vor allen Dingen Gesundheit und die Zeit, Dinge zu tun, die in den vergangenen elf Jahren zu kurz kamen.