Eine chinesische Weisheit besagt: „Wenn Du für ein Jahr planen willst, säe Reis, wenn Du für ein Jahrzehnt planen willst, pflanze einen Baum, wenn Du für ein ganzes Leben planen willst, erziehe einen Menschen.
Ein Kind großzuziehen bedeutet nicht nur, es mit Essen und Trinken zu versorgen, sondern es für eine spätere sinnvolle Rolle in unserer Gesellschaft vorzubereiten.
Und wo beginnt die frühkindliche Erziehung außerhalb des eigenen Elternhauses bevor der neue und entscheidende Lebensabschnitt „Schule“ beginnt? In einem Kindergarten!
In der vergangenen Woche erreichte die Fraktionen im Gemeinderat die Mitteilung der Gemeindeverwaltung, dass die am 02.09.2021 geplante Sitzung des Ausschusses „Abgaben und Gebühren“ mangels Besprechungspunkten ausfällt.
Dieser Ausschuss hat seit der letzten Kommunalwahl überhaupt noch nicht getagt!
Neue Gesichter bei Bündnis 90/DIE GRÜNEN meinten nach der Kommunalwahl, die Ausschüsse des Gemeinderates umbenennen und diesen Ausschuss einrichten zu müssen. In ihrer Ansicht wurden sie durch CDU und FDP unterstützt und haben erst einmal der Gemeindeverwaltung unnötige Arbeit verschafft, weil die Zuständigkeitsordnung den grünen Wunschvorstellungen angepasst werden musste.
Ferner muss man wissen, dass die Gemeindeordnung NRW Städte und Gemeinden im § 57 verpflichtet, einen Hauptausschuss, einen Finanzausschuss und einen Rechnungsprüfungsausschuss zu bilden. Es bleibt Geheimnis der anderen Parteien, weshalb man finanzielle Angelegenheiten nicht eindeutig dort belässt, wo sie hingehören, nämlich in dem vom Gesetzgeber geforderten Finanzausschuss.
Bereits Ende Juli beantragte die SPD-Fraktion Neunkirchen Seelscheid, die Verwaltung möge Vorschläge zur Belebung des Wochenmarktes entwickeln und die Ergebnisse dem zuständigen Fachausschuss vorlegen.
Hintergrund des Gedankens einer Reaktivierung des Wochenmarktes in Neunkirchen ist die sozio-kulturelle Stabilisierung, die besonders durch die pandemische Entwicklung seit März letzten Jahres in den Fokus geraten ist. Die berechtigte Angst vor einer Ansteckung, die gesetzlichen Sicherheitsmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen haben bei vielen Menschen Spuren hinterlassen. Die Geschichte des „Marktes“ lässt sich 1.000 Jahre zurückverfolgen.
Nachvollziehbar ist der Ärger aus den von der aktuellen Umleitung der B 507 betroffenen Ortsteilen. Bekanntlich hat das Straßenverkehrsamt in Siegburg ein Teilstück der Bundesstraße zwischen Bruchhausen und Herkenrath wegen dringender Ausbesserungsarbeiten der durch Hangrutschung beschädigten Fahrbahn für den Verkehr gesperrt, mit der Folge, dass statt der ausgewiesenen Umleitungsempfehlung die Fahrt durch Kotthausen und Herkenrath als vermeintliche Abkürzung sehr zum Verdruss der dort Wohnenden wegen des zusätzlichen Autoverkehrs genutzt wird.
Zwar ist das Ende der auf 14 Tage bemessenen Sperrung für die Straßenbauarbeiten nahe; deutlich ist aber, wie stark die Gemeinde auf die dauerhafte Verfügbarkeit der Bundesstraße als Verkehrsader nach Siegburg, Bonn und Köln angewiesen ist.
Der Bund unterstützt den Breitbandausbau in Gewerbegebieten im Rhein-Sieg-Kreis mit 2.665.500 Euro. Das berichtet der SPD Bundestagsabgeordnete für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis, Sebastian Hartmann. Mit dem Geld werden unterversorgte Gewerbegebiete u.a. in Neunkirchen-Seelscheid an das Glasfasernetz angeschlossen. [Die Projektkosten für Neunkirchen-Seelscheid betragen 750.000 €, 375.000 € trägt der Bund.] „Das sind gute Nachrichten für den Rhein-Sieg-Kreis“, bewertet Sebastian Hartmann die Bewilligung, „weil eine moderne IT-Infrastruktur existenziell für den Wirtschaftsstandort ist.“ Deshalb sei gerade die Förderung in ländlichen Kommunen wie Windeck und Neunkirchen-Seelscheid von nicht zu unterschätzender Bedeutung.
Der Bund übernimmt damit die Hälfte der Kosten von insgesamt 5.331.000 Euro.
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