Radwege: Verfahren müssen beschleunigt werden

Veröffentlicht am 12.06.2019 in Verkehr

Nicole Männig, Rats- und Kreistagsmitglied

In der letzten Ausschusssitzung für Planung und Verkehr im Rhein-Sieg-Kreis wurde der Ausbau von Radwegen an Kreisstraßen behandelt.

Unter den insgesamt rd. 50 Maßnahmen befinden sich auch drei Maßnahmen aus Neunkirchen-Seelscheid: Hausermühle, Nackhausen und Seelscheid Ingersaulermühle. Zuletzt 2018 gab es einen Verkehrsunfall mit einer verletzten Schülerin an der Talstraße (K16).

Die Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion, Ute Krupp aus Rheinbach, kritisierte in der Sitzung das Verfahren als zu langwierig. Letzten Endes müssen mehr Mittel für den Ausbau bereitgestellt und das Personal verstärkt werden, notfalls ist sogar eine externe Vergabe notwendig.

Dazu führt unsere Kreistagsabgeordnete für Neunkirchen-Seelscheid, Nicole Männig, aus: "Gemäß der jetzigen zeitlichen Planung greifen die Maßnahmen für Neunkirchen-Seelscheid frühestens in 10 Jahren, eher deutlich später. Das unter der Voraussetzung, dass keine anderen Maßnahmen zwischenzeitlich in der Priorisierung nach oben rutschen."

Unterstützung für einen schnelleren Ausbau der Geh- und Radwege kommt auch von den Jusos Rhein-Sieg, der Jugendorganisation der SPD. So fordert deren Vorsitzender Mario Dahm: "Schluss mit dem schwarz-grünen Stillstand! Wer die klimafreundliche und sozial gerechte Mobilitätswende will, muss handeln, statt nur Sonntagsreden zu halten."

Die seitens unserer Bürgermeisterin Nicole Sander erfolgte Kontaktaufnahme mit Björn Franken (MdL, CDU), der auch Mitglied des Kreistages ist, blieb bislang ergebnislos.

Als SPD werden wir uns im Rhein-Sieg-Kreis dafür einsetzen, dass das Tempo für den Ausbau deutlich beschleunigt wird und an dieser Stelle darüber berichten.

 

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