In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Energie, Umwelt und Planung wurde unter anderem ein Antrag zur Bebauung einer Fläche im Nordwesten von Eischeid unterhalb des "Eischeider Buckels" an der Eischeider Straße beraten.
Der Flächennutzungsplan sieht dort Flächen zum Wohnen und als Dorfgebiet vor. Kritisch betrachtet im Ausschuss wurde die Vorstellung, auch Außenbereichsflächen in das Plangebiet einzubeziehen. Allerdings sieht eine 2017 neu in das Baugesetzbuch eingeführte Vorschrift bei der Schaffung von reiner Wohnnutzung von maximal 10.000 m² auch den Einbezug von Außenbereichsflächen vor.
Aufgegriffen wurde die von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen geforderte Reduzierung von Außenbereichsflächen mit Hinweis auf das in der Nähe stehende Wegekreuz. Auch die SPD-Fraktion ist der Ansicht, dass weiterhin in unserer Gemeinde benötigte Wohnbaugebiete sich in die Eigenart der Landschaft einfügen und markanten Landschaftspunkten Raum geben müssen.
Kreuz in Eischeid
In einer frühen Ausgabe der "Heimatblätter" des Heimat- & Geschichtsvereins Neunkirchen-Seelscheid weist der Heimatforscher Siebert-Gasper auf die heimatgeschichtliche Bedeutung von Wegekreuzen und Bilderstöcken und die wechselvolle Geschichte des auf dem höchsten Punkt der Gemeinde Neunkirchen (234,7 m) vormals errichteten "Eyscheider Kreuzes" hin, welches vermutlich auch als Wegzeichen zur örtlichen Orientierung oder aber früher auch als Kultmal diente, welches häufig auf Anhöhen zu finden war. 1950 wurden bei Arbeiten zur Verlegung einer Wasserleitung und der Anlage eines Beckens auf dem Grundstück in 4 m Tiefe Eichenbalken gefunden, die sich bei näherer Betrachtung als Überreste eines Eichenkreuzes mit riesigen Ausmaßen von 6 m Höhe und 5 m Breite herausstellten. Der Autor schließt, dass das Kreuz am Fundort auf der Böschung eines Hohlweges nach Eischeid gestanden haben muss, der bei der Anlegung eines neuen Wegen zugeschüttet wurde. Dabei habe man wohl die Balken des morsch gewordenen Kreuzes an Ort und Stelle "entsorgt". Mitte der 50er Jahre wurde unweit des Fundortes von Bewohnern aus Höfferhof und Eischeid das über 7 m hohe, weit sichtbare Holzkreuz errichtet. Von dort hat man einen weiten Blick in die Landschaft bis ins Siebengebirge. Auch hierauf muss, so war sich der Ausschuss einig, eine mögliche Bebauung Rücksicht nehmen. Den Wunsch, die Eischeider Bevölkerung über die geplante Bebauung noch vor dem vom Rat zu fassenden Aufstellungsbeschluss zu informieren, fasste der entsprechende CDU-Antrag zusammen.
Für die SPD-Fraktion ist unabdingbar, dass die notwendige wohnungsbauliche Weiterentwicklung unserer Gemeinde behutsam unter Beachtung des Gebots eines sparsamen Umgangs mit Grund und Boden und mit dem Erhalt der ökologischen Vielfalt des ländlichen Raumes einhergehen muss. Und das gilt nicht nur für Eischeid Nordwest.
12.10.2026 17:43 Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. „Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen
09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. „Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen
26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen