Kindertagesstätten in der Gemeinde

Veröffentlicht am 25.06.2020 in Familie und Jugend

Wolfgang Maus

Bedarfsdeckung durch weitere KiTa-Einrichtungen

Nicht erst seit der Corona-Pandemie wissen Eltern die Einrichtung von Kindertagesstätten in der Gemeinde zu schätzen. Aber auch ohne die aktuelle Krise mit Notbetreuung, zeitweiligem Betreuungsverbot und eingeschränktem Regelbetrieb, was viele Eltern vor besondere Herausforderungen bei der erzwungenen häuslichen Betreuung ihrer Kinder stellt, fehlen in Neunkirchen-Seelscheid noch Plätze in der KiTa-Betreuung, um den gesetzlichen Betreuungsanspruch zu erfüllen. Zwar ist die Gemeinde ohne eigenes Jugendamt nicht für die Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen zuständig; allerdings unterstützt unsere Bürgermeisterin mit großem Erfolg das originär zuständige Kreisjugendamt bei der Bedarfsdeckung.

Für den Bereich von Neunkirchen konnte Nicole Sander die Fa. Stommel in Eischeid dafür gewinnen, in einem der Gebäude auf dem Firmengrundstück Räume für eine Kindertagesstätte bereitzustellen. Das Provisorium wird später nach Abschluss des Bebauungsplanverfahrens Eischeid-Ost durch den Bau einer 4-gruppigen Kindertageseinrichtung am Rande des Plangebietes beendet werden. Rein rechnerisch fehlen allerdings dann immer noch etwa 24 Plätze für die ü3-Betreuung.

Auch in der Ortslage Seelscheid sieht die Bedarfsplanung noch eine 2-gruppige Kindertageseinrichtung vor. Nach dem zunächst eine Initiative gegenüber der Gemeinde ihr ernsthaftes Interesse am Betrieb dieser Einrichtung erklärt hatte, wurde, um zeitliche Verzögerungen zu vermeiden, noch vor dem Beginn der Vegetationsperiode die dafür vorgesehene Grundstücksfläche hergerichtet. Ansonsten hätte aufgrund der Vorgaben des Landschaftsgesetzes bis Ende Oktober gewartet werden müssen, bevor dort Bauarbeiten hätten begonnen werden dürfen. Eine neue Lage stellte sich dann ein, weil die Initiative von ihrem Vorhaben Abstand nahm. Die aktuelle Mitbewerberin der CDU um das Bürgermeisteramt war denkbar schlecht beraten, als sie sich von einem Parteifreund dazu verleiten ließ, das Grundstück zum Drehort eines irreführenden Videos für einen Facebook-Auftritt zu machen. War es mangelnde Sachkenntnis oder war sie bloß falschen Informationen – auch fake news genannt – ihres Stichwortgebers aufgesessen? Egal, um weiteren, dem Wahlkampffieber zuzuschreibende Aufgeregtheiten den Boden zu entziehen, sei angemerkt, dass zwischenzeitlich ein Träger für die Einrichtung gewonnen werden konnte, so dass auch in Seelscheid, bis zur Fertigstellung als Provisorium eine neue KiTa ihren Betrieb wird aufnehmen können. Auch hier führt das umsichtige Handeln unserer Bürgermeisterin zum Ziel.

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