Gemeindesteuern steigen auch in 2018 - wie 2011 beschlossen

Veröffentlicht am 10.12.2017 in Kommunalpolitik
PS ohne Namen

In ihrer "Rede" zur Beschlussfassung über den Haushalt 2018 verstieg sich die CDU-Fraktionsvorsitzende zu der Bemerkung, sie vermisse "eine eigene Handschrift der Bürgermeisterin".

Jeder weiß, dass das gesetzlich geregelte Haushaltssicherungskonzept (HSK) in unserer Gemeinde keinerlei Spielräume ermöglicht. Es ist schon mehr als dreist, wenn dann ausgerechnet die CDU eine "eigene Handschrift" von der Bürgermeisterin einfordert. Denn jeder weiß auch, dass es die CDU war, die mit ihrem Bürgermeister an der Spitze über Jahre mit ihrer maßlosen Ausgabenpolitik dafür "gesorgt" hat, dass die Landesregierung einschreiten musste, damit mittelfristig wieder ein ausgeglichener Gemeindehaushalt auf die Beine gestellt werden kann.

Alle Bürgerinnen und Bürger und alle in der Gemeinde engagierten Vereine spüren doch seit Jahren das Diktat des Rotstifts. 2014 hatte die Bürgerschaft genug von dem ausgabefreudigen Bürgermeister. Die Folge ist aber auch, dass die Nachfolgerin noch einige Jahre mit dem "Erbe Meng" belastet ist, dass die Gemeindesteuern Jahr für Jahr weiter steigen werden und dass der Haushalt weiter auf Kante genäht bleibt. Sie erinnern sich sicherlich noch genau: In der "Ära Meng" haben wir immer wieder vor diesen Folgen deutlich gewarnt.

Die "eigene Handschrift" der Bürgermeisterin hat erkennbar zum Ziel, den ohne jeden Zweifel zwingend notwendigen Haushaltsausgleich zu erreichen und für weitere Bundes- und Landeszuschüsse zu sorgen. Und die CDU? Die wirft (mit FDP und WfNKs) das Gemeindegeld für eine unnötige und extrem teure Sportplatzplanung (Neunkirchen-LIDL) raus und lässt keine Gelegenheit aus, um mit böswilligen Unterstellungen die Bürgermeisterin zu diskreditieren. Wir erinnern auch daran, dass CDU, FDP und die Ich-AG "Wir für Neunkirchen-Seelscheid" bei den Haushaltsberatungen für 2017 die für Planung und Entwicklung unserer Gemeinde wichtigen organisatorischen Veränderungen in der Verwaltung (Stabsstelle) verhindert haben. Auch diese Art der Einengung dient ausschließlich dazu, der Bürgermeisterin eigene Entscheidungsspielräume zu nehmen.

Noch eine Bemerkung zur Haushaltsrede der FDP. Es ist nicht wegzureden und auch mit fadenscheinigen Argumenten nicht zu entschuldigen: Die desolate Haushaltslage ist und bleibt - insbesondere mit Hilfe der örtlichen FDP - hausgemacht. Aber, meine Damen und Herren von der FDP und von der CDU, Sie können gerne der Bürgermeisterin dabei helfen, die CDU- /FDP-geführte Landesregierung davon zu überzeugen, dass der Gemeinde Neukirchen-Seelscheid weitere Finanzhilfen gewährt und die bisher aufgelaufenen erheblichen Integrationskosten erstattet werden.

Suchen

Nicole Berka Bürgermeisterin

Taschengeldbörse Neunkirchen-Seelscheid

Sebastian Hartmann MdB

Deutscher Bundestag Mediathek

Bildergebnis für logo deutscher bundestag

SGK NRW

WDR - Landtagslupe

Lesetipp

Vorwärts

Nachrichtenticker

07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Downloads

Haushaltsrede

Presse

Wahlbezirke

Wahlprogramm

Wahlzeitung