Es ist höchste Zeit, nach den Rechten zu sehen!

Veröffentlicht am 04.03.2020 in Veranstaltungen

„Kein Fußbreit den Faschisten“

Höckes Mann im Bundestag, Stephan Brandner, lud am 28.02.2020 zum „Populistischen Ascherfreitag“ der AfD in den „Kulturbahnhof“ nach Overath. Brandner, der wie sein „Führer“ aus den alten Bundesländern stammt, machte in Thüringen AfD-Karriere und war Vorsitzender des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages. Da Brandner das Sagbare immer weiter nach rechts verschob und mit seinen Tweets ständig für Empörung sorgte, wurde er im vergangenen November mit einem klaren Signal gegen Hetze und Hass von allen im Bundestag vertretenen Parteien – außer von der AfD – als Ausschussvorsitzender abgewählt.

Aufgrund der bevorstehenden AfD-Veranstaltung gründete sich in Overath das „Bündnis gegen Rechts“ und lud ab 17.00 Uhr zu einer Gegendemonstration vor dem Overather Bahnhof ein. Zum Overather Bündnis gehören neben den beiden christlichen Kirchen, Vereine, Schülerinnen und Schüler der beiden weiterführenden Schulen der Stadt sowie die im Stadtrat vertretenen Parteien.

Dem Aufruf, das Bündnis bei der Veranstaltung zu unterstützten, folgten nach Polizeiangaben rund 1.000 Demonstranten aus Overath und den umliegenden Kommunen. Das Bühnenprogramm mit Liedvorträgen und Redebeiträgen wurde kurz vor 18.00 Uhr mit einem gellenden Pfeifkonzert und den Rufen „Nazis raus!“ unterbrochen, als Brandner vor dem Bahnhof eintraf.

Die Demonstration wurde gegen 19.30 Uhr friedlich beendet. Die braune Geisterstunde war dagegen zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorüber.

Die SPD Neunkirchen-Seelscheid zeigte Flagge gegen Rechts und Solidarität mit den Overather Nachbarn.   

Im Namen von Ortsverein und Fraktion wünsche ich uns und den eingesetzten Bereitschaftspolizisten ein erholsames Wochenende.

Ulrich Galinsky

Ortsvereinsvorsitzender und Ratsmitglied

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