Richmut Rein
Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Sander,
die SPD-Fraktion beantragt, neben einer/einem hauptamtlichen Behindertenbeauftragten eine/einen ehrenamtliche/n Behindertenbeauftragte/n zu benennen. Hier ist Kontakt zu den im Gemeindegebiet engagierten Fachgruppierungen zu suchen.
Die Verwaltung wird ferner beauftragt zu ermitteln, wie viele Personen mit einer anerkannten Schwerbehinderung in Neunkirchen-Seelscheid leben. Die Zahlsind über die Landesdatenbank NRW zu erfragen.
Begründung:
Menschen mit Behinderungen sind ein Teil unserer Gesellschaft, die ihre ganz speziellen Bedürfnisse und Anforderungen an die Allgemeinheit haben, und die ihnen uneingeschränkt eingeräumt werden sollten.
„Behindertenfreundliche Gemeinde“ bedeutet nicht nur eine bauliche Barrierefreiheit an Schule und Rathaus, sondern findet sich in allen Lebensbereichen wieder.
Ein ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter/eine ehrenamtliche Behindertenbeauftragte soll Ansprechpartner für die Belange behinderter Menschen und deren Familie in der Gemeinde und gleichzeitig Mittler zu Behörden sein.
Eine spezifizierte Aufgabenstellung könnte sich in einer entsprechenden Satzung wiederfinden.
Richtmut Rein, Ratsmitglied
Nicole Männig, 1. stv. Fraktionsvorsitzende