Das Eischeider Tälchen

Veröffentlicht am 08.09.2016 in Ratsfraktion

Am 1. September 2016 fand das von der SPD-Fraktion eingeforderte erste Treffen des Arbeitskreises "Umgestaltung des Eischeider Tälchens" statt.

Bürgermeisterin Nicole Sander hatte zu einer Vorbesprechung Vertreter des Verschönerungsvereins Neunkirchen (VVN), Herrn Scholemann vom Aggerverband und das Ing.-Büro Beck eingeladen, so wie in der Informationsveranstaltung am 25.03.2016 versprochen.

In der anschließenden öffentlichen Sitzung wurde von Frau Sander sehr anschaulich die Problematik dargestellt, die sich aus Wasserrecht und Rechtsvorschriften des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz per Runderlaß nach dem 19.12.2016 ergeben und zum Handeln drängen. Hinzu kommt die Verpflichtung zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinien, die unter anderem die Herstellung der ökologischen Durchlässigkeit von Fließgewässern fordern. Zudem muß die Standsicherheit der Staudämme nachgewiesen und ebenso der schadlose Abfluss eines Jahrhundert- Regenereignisses gewährleistetet sein.

Diese Notwendigkeiten führten in der Vergangenheit zu Schriftwechseln der Beteiligten, aber nie zum persönlichen Gespräch. In dem von der Bürgermeisterin moderierten Vorgespräch am 1. September sprachen nun endlich alle Beteiligten mit- und nicht mehr übereinander.

Dieses fruchtete. Es wurde herausgearbeitet, daß der Park des VVN zwar umgestaltet wird, aber erhalten bleibt. Die durchgängige Wasserführung und die damit verbundene Neugestaltung im Eischeider Tälchen bedürfen noch einer weitergehenden Abstimmung mit allen Beteiligten, ist aber auf einem guten Weg. Die Planung erfolgt im direkten Zusammenwirken mit VVN, Aggerverband und Planungsbüro.

Wenn dann die wasserrechtliche Genehmigung für den erarbeiteten Plan vorliegt, erfolgt ein abschnittsweiser, umweltschonender Umbau, mit dem frühestens im Herbst 2017 zu rechnen ist.

Um noch etwas zu den Kosten zu sagen, die natürlich noch nicht exakt benannt werden können: Herr Scholemann vom Aggerverband teilte nochmals mit, daß die Maßnahme bis zu 80% vom Land NRW gefördert werden kann, und die restlichen 20% durch den Aggerverband im Rahmen der Gewässerentwicklung übernommen werden. Der Gemeinde entstehen in keine Kosten.

Es war ein positiver Abend, eine sachliche Diskussion mit einer Bürgermeisterin, die sich souverän und engagiert dieses Themas, dieser Aufgabe annimmt.

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