SPD hat sich durchgesetzt: AK bleibt erhalten!

Veröffentlicht am 25.06.2009 in Schule und Bildung

Sie erinnern sich: Der Bürgermeister und seine CDU wollten das Antoniuskolleg (AK) abreißen und durch ein Einkaufszentrum ersetzen! Ein ÖPP-Projekt (Anm.: ÖPP = öffentlich-private-Partnerschaft; Beispiel: Stadt Köln zahlt an Messe-Investor viel zu hohe Miete) sollte es werden - mit großflächigem Einkaufstempel und neuem Gymnasium Richtung Wolperath – für eine zukünftige „Stadt Neunkirchen-Seelscheid“ war eben nur das Teuerste gut genug.

Um diese Idee durchzusetzen, inspizierte der Bürgermeister die altehrwürdigen kirchlich-gymnasialen Bauten, um sie dann ohne Fachverstand dreist öffentlich schlecht zu reden.

REWE hatte zwar schon in der Nähe von ALDI, Plus und Raiffeisenmarkt das erforderliche Grundstück von der kath. Kirche gekauft, aber ein REWE-Neubau im Ohlenhohn passte jetzt nicht mehr in die ÖPP-Planung fürs AK-Gelände; denn REWE sollte den neuen Einkaufstempel als „Ankermieter“ aufwerten. Um dies zu erreichen wurden Bebauungspläne geändert und der Neunkirchener Einkaufsbereich per Satzung so verschoben, dass nun ALDI, Plus und Co. rechtlich außerhalb des Geschäftsbereiches lagen. Die CDU und die FDP folgten dem Bürgermeister bei diesen Spielchen widerspruchslos. Das alles hat die Gemeinde viel Geld gekostet. Übrigens: Auch in diesem Zusammenhang fragen wir uns erneut, warum die FDP pressewirksam Kosteneinsparungen einfordert, aber trotzdem den immens teuren Vorschlägen des Bürgermeisters zustimmt.

Für CDU und FDP blieb bis vor Kurzem unbegreiflich, warum die SPD diesen Humbug nicht mitmachen wollte. Dabei hätten schon im Jahr 2007 wenige Telefonate mit anderen, erfahrenen Kommunen ausgereicht, um zu wissen: Der Neubau eines Gymnasiums kostet ca. 25 bis 30 Millionen EURO, eine Sanierung nur die Hälfte!

Die SPD hatte telefoniert und schon damals gefordert, das Ortsbild prägende Antoniuskolleg zu erhalten und zu sanieren. Zunächst vergebens, denn CDU und FDP träumten weiter vom Großkaufhaus. In ihrer Not nahmen sie wieder Geld aus der Gemeindekasse und beauftragten damit teure Gutachter, die bei der Durchsetzung dieser Pläne helfen sollten. Aber auch die konnten nicht helfen. Jetzt haben es CDU und FDP für zum Fenster heraus geschmissene zigtausende von EURO auch noch schwarz auf weiß: Der Neubau eines Gymnasiums kostet mindestens 27 Millionen EURO, die AK-Sanierung ungefähr die Hälfte!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich wette mit Ihnen, dass CDU und FDP in Kürze unisono beteuern werden: Wir haben das AK gerettet! Wir sind für die Sanierung des AK!

Jetzt fehlt nur noch, dass REWE im Ohlenhohn bauen darf!
Wir arbeiten daran!

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende
Ihr Peter Schmitz
SPD-Fraktionsvorsitzender

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