SPD-Fraktion lud zur Diskussion ein

Veröffentlicht am 05.03.2015 in Kommunalpolitik

Bereits im März letzten Jahres haben die SPD-Mitglieder in Neunkirchen-Seelscheid das Wahlprogramm für die Jahre 2014 bis 2020 verabschiedet und damit eine Arbeitsgrundlage für die SPD-Fraktion geschaffen.

Um nun die weiteren Schritte zu diskutieren, hatte die SPD-Fraktion die Parteimitglieder zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung am 2.März eingeladen.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Nicole Männig zog dabei zu Beginn eine erste Zwischenbilanz, was erfolgreich durchgesetzt wurde und welche laufenden Anträge bereits im Sinne des Wahlprogrammes gestellt worden sind.

Dazu zählen: Einstellung des Verfahrens „Fliederhain-Süd“, der Antrag „Neunkirchen-Seelscheid soll Fahrrad-fit werden“, sowie der Antrag zur Bauleitplanung in Neunkirchen-Seelscheid.

Letzterer war auch der Anlass, weswegen mit den Mitgliedern diskutiert werden sollte: Wo in Neunkirchen-Seelscheid können Bau- und Gewerbegebiete entstehen? Wo sind diese bislang im Flächennutzungsplan ausgewiesen?

Der planungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Wolfgang Maus, erläuterte den anwesenden Mitgliedern zunächst die aktuell zur Diskussion stehenden Flächen und wies allgemein auf die Begebenheiten in Neunkirchen-Seelscheid hin.

So erschwert mancherorts die Topographie eine vernünftige Planung, andernorts sind Wasser- und Landschaftsschutzzonen ausgewiesen und die Naafbachtalsperre ist ebenfalls noch nicht vom Tisch.

Wichtig ist auch zu wissen, dass die leitungsgebundene technische Infrastruktur (Wasser/Abwasser) auf eine höhere Einwohnerzahl ausgerichtet ist. Ein weiterer Rückgang der Einwohnerzahlen führt somit zu einem höheren Fixkostenanteil pro Kopf, der dann über die Gebühren finanziert werden muss.

Somit wurde mit den Anwesenden Parteimitgliedern nicht nur darüber diskutiert, wo Wohnbebauung und Gewerbegebiete weiter verfolgt und realisiert werden sollen, sondern was diese Gemeinde für einen Zuzug junger Familien (neben Grundstücken und Arbeitsplätzen) attraktiv machen könnte. Das bestehende Kulturangebot und der bisherige öffentliche Personennahverkehr wurden dabei als ausbaufähig bezeichnet.

Die SPD-Fraktion wird alle Anregungen bei ihrer weiteren Arbeit berücksichtigen und dementsprechende Anträge stellen.

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