Sie fragen, wir antworten! Weiterführende Schulen in Neunkirchen-Seelscheid (Teil 5)

Veröffentlicht am 10.08.2012 in Schule und Bildung
Ulrich Galinsky
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, neben dem Ergebnis der Elternbefragung (siehe Teil 3) sind bei einem entsprechenden Antrag des Schulträgers (Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid) u.a. der Bezirksregierung Köln vorzulegen:
  • ein anlassbezogener Ratsbeschluss,
  • eine anlassbezogene Schulentwicklungsplanung
  • und
  • der Beteiligungsnachweis der Schulkonferenzen der aufzulösenden Schulen (eine Zustimmung zum Ratsbeschluss ist nicht erforderlich).

Die Errichtung von Schulen des längeren gemeinsamen Lernens erfolgt jahrgangsweise.
Die Auflösung anderer Schulen erfolgt sukzessiv, also ebenfalls jahrgangsweise.

Für den Fall, dass in Neunkirchen eine Schule des längeren gemeinsamen Lernens ab dem Schuljahr 2013/14 errichtet wird, bestehen Haupt- und Realschule in Neunkirchen noch bis zum Schuljahresende im Jahr 2018!

Aufgrund des Schüleraufkommens und des erklärten Elternwillens genehmigt die Bezirksregierung das Anmeldeverfahren für die neue Schule, das nach Ausgabe der Halbjahreszeugnisse im Februar beginnt. Aufgrund der bereits erteilten Genehmigungen in den Nachbarkommunen (Gesamtschule Much, Sekundarschulen in Ruppichteroth und Lohmar) sowie der zu erwartenden Genehmigung einer zweiten Gesamtschule in Hennef könnte allerdings die Genehmigung z.B. einer weiteren Gesamtschule in Neunkirchen versagt werden, um den Schutz des Bestandes der bereits eingerichteten Schulen zu sichern.
Den Letzten beißen bekanntlich die Hunde!

Um ein eindeutiges Ergebnis der Elternbefragung kommt die Bezirksregierung allerdings nicht herum!

Alle Genehmigungen der Bezirksregierung stehen unter dem Vorbehalt, dass die Anmeldezahlen (100 für eine Gesamtschule, 75 für eine Sekundarschule) auch erreicht werden. Als Stolpersteine könnten sich auch unsere Nachbarkommunen Ruppichteroth und Much erweisen, bei denen sich die Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid im Frühjahr 2012 mit den so genannten Vereinbarungen in unnötigerweise unbeliebt gemacht hatte. Denn im Verfahren sind Nachbarkommunen zu beteiligen und die o.a. Vereinbarungen haben keine Rechtskraft. Es ist aufgrund des ersten Befragungsergebnisses (siehe Teil 3) und aufgrund einer Dringlichkeitsentscheidung, die von vier der fünf im Rat vertretenen Parteien unterzeichnet wurde, davon auszugehen, dass die Gemeinde in Abhängigkeit der Elternbefragung zum Beginn des Schuljahres 2012/13 in den drei Grundschulen beantragen wird, eine Gesamtschule mit eigener Oberstufe einzurichten. Das Angebot einer Dependance-Lösung mit der zweiten Gesamtschule in Hennef hat es nie gegeben. Allerdings sollte für den Fall, dass die Anmeldezahlen nicht erreicht werden, auch eine Alternative beantragt werden. Dies gilt insbesondere für den Fall, in dem die Anmeldezahlen für die Bildung einer Eingangsklasse einer bestehenden Schule nicht mehr erreicht werden, und ein entsprechender Schulabschluss nicht mehr erzielt werden kann.

Wir setzen diese Informationen über die Sommerferien fort. Wöchentlich können Sie hier bis zum 24.08.2012 einen neuen Artikel zu diesem Thema lesen.

Die SPD Neunkirchen-Seelscheid wünscht Ihnen ein erholsames Wochenende.

Ulrich Galinsky
Ratsmitglied

Suchen

Nicole Berka Bürgermeisterin

Taschengeldbörse Neunkirchen-Seelscheid

Sebastian Hartmann MdB

Deutscher Bundestag Mediathek

Bildergebnis für logo deutscher bundestag

SGK NRW

WDR - Landtagslupe

Lesetipp

Vorwärts

Nachrichtenticker

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Downloads

Haushaltsrede

Presse

Wahlbezirke

Wahlprogramm

Wahlzeitung