Realität und Logik

Veröffentlicht am 18.03.2015 in Kommunalpolitik
140625_Wolfgang Maus
Wolfgang Maus

Im letzten Mitteilungsblatt ("Realität erzwingt politische Logik") widmet die örtliche CDU einem Antrag der SPD-Fraktion im Gemeinderat zur Bauleitplanung größere Beachtung. Dass der Antrag vom Oktober 2014 auch jetzt noch auf so große Resonanz beim politischen Mitbewerber stößt, erfreut uns natürlich. Warum den CDU-Rezensent der Inhalt unseres Antrags erst jetzt begeistert, verwundert dann aber doch, zumal die SPD bereits in ihrem Wahlprogramm zur Kommunalwahl im Mai des vergangenen Jahres Ausführungen zur Bauleitplanung gemacht hat, die in dem Antrag konkretisiert wurden. Da hätte sich der CDU-Sprecher nicht verspätet die Augen reiben müssen, wenn er auch unsere damaligen Ausführungen sorgfältig studiert hätte.

Worum geht es der SPD? Es geht darum, die Gemeinde baulich behutsam weiter zu entwickeln, um dem Bevölkerungswandel, der auch vor unseren Gemeindegrenzen nicht haltmacht, zu begegnen. Die Attraktivität der Gemeinde vor allem für junge Familien wird nicht unbedingt durch das aus dem Boden Stampfen von neuen Baugebieten à la Fliederhain-Süd gesteigert. Auch müssen wir achtsam und sorgfältig mit Grund und Boden umgehen.

So gibt es neben den vorhandenen Baulücken auch noch in einzelnen Ortslagen, die durch Satzungen baulich abgegrenzt sind, Flächen, die im Wege der Arrondierung in die Abgrenzung einbezogen und dann baulich genutzt werden können. Vorteilhaft ist, dass dort die Erschließung vielfach bereits vorhanden ist, so dass größere Aufwendungen für die Infrastruktur, anders als bei der Schaffung neuer Baugebiete, unterbleiben können.

Es ist erfreulich, dass selbst dies in die politische Logik der CDU passt, und auch bei den anderen im Rat vertretenen Fraktionen hierüber Übereinstimmung herrscht.

Ein wichtiger "Standortfaktor" für junge Familien ist neben dem Vorhandensein von Einrichtungen zur vorschulischen und schulischen Erziehung und Bildung sowie zur sportlichen Ertüchtigung in einer Gemeinde aber auch die Arbeitsplatzsituation. Daher hatte die SPD mit ihrem Antrag zur Bauleitplanung die Notwendigkeit zur Entwicklung von gebietsverträglichen Gewerbegebieten verbunden, da ein örtliches Arbeitsplatzangebot die Attraktivität der Gemeinde  erhöht und auch aus dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes von Bedeutung ist, weil so Pendlerströme verringert werden können. Auch dies folgt dem viel beschworenen Gebot der Logik.

 

Suchen

Nicole Berka Bürgermeisterin

Taschengeldbörse Neunkirchen-Seelscheid

Sebastian Hartmann MdB

Deutscher Bundestag Mediathek

Bildergebnis für logo deutscher bundestag

SGK NRW

WDR - Landtagslupe

Lesetipp

Vorwärts

Nachrichtenticker

07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Downloads

Haushaltsrede

Presse

Wahlbezirke

Wahlprogramm

Wahlzeitung