Mietwohnungsbau

Veröffentlicht am 23.03.2016 in Kommunalpolitik

Der Energie-, Umwelt- , und Planungsausschuss beschäftigte sich am 17.März 2016 unter anderem mit den Ergebnissen der im Januar auf der Ratsklausur diskutierten Themen zur städtebaulichen Planung und Entwicklung unserer Gemeinde.

Zu den strategischen Leitlinien gehört auch die im SPD- Wahlprogramm geforderte gleichmäßige Entwicklung der beiden Hauptorte sowie der Ortslagen außerhalb.

Einigkeit besteht hier, dass diese weiterhin eigenständige Wohnbereiche bilden und ein Zusammenwachsen der Außenorte nicht im Interesse einer landschaftsgerechten Siedlungspolitik ist. Vielmehr gilt es, die Eigenständigkeit der einzelnen dörflichen Lagen zu erhalten und zu stärken.

Eine wesentliche Aussage für die Weiterentwicklung von Neunkirchen- Seelscheid ist die Frage nach der anzustrebenden Einwohnerzahl. Auch unter Berücksichtigung der vorhandenen, noch nicht ausgelasteten Infrastruktur der Ver- und Entsorgungseinrichtungen wird von einem Anwachsen der Gemeinde auf 22500 Einwohnerinnen und Einwohner ausgegangen.

Hieraus leitet sich als ein Schwerpunkt in den nächsten Jahren die Schaffung von weiterem Wohnraum ab. Die Verwaltung hat auf der Grundlage des Flächennutzungsplanes verschiedene Bereiche aufgeführt, die sich auch für Mietwohnungsbau eignen. Bereits im vergangenen Jahr hatte die SPD – Fraktion auf der Grundlage des Wahlprogramms beantragt, Bereiche für die Schaffung von bezahlbarem Mietwohnungsbau aufzuzeigen und dabei auf im Flächennutzungsplan ausgewiesene, aber noch nicht erschlossene Bereiche hingewiesen.

Einvernehmen besteht, dass die Gemeinde, die selbst nur wenige Grundstücke besitzt, selbst nicht in der Lage ist, Mietwohnungen zu bauen. Gleichwohl können Möglichkeiten aufgezeigt und Hilfestellungen angeboten werden, um z.B. gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften für die Errichtung von bedarfsgerechtem Wohnraum zu interessieren, zumal die Landesregierung entsprechende Förderprogramme aufgelegt hat.

Der Energie-, Umwelt- und Planungsausschuss hat in seiner Sitzung dem Rat empfohlen, vorhandene Reserveflächen auch unter dem Gesichtspunkt des Mietwohnungsbaus zu entwickeln.

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