Machbarkeitsstudie? - Einfach mal machen!

Veröffentlicht am 30.03.2021 in Verkehr

Wolfgang Maus

Gemeinsam mit den Kommunen Overath, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth und Hennef wurde bereits im vorletzten Jahr die Entwicklung eines innovativen und nachhaltigen Mobilitätskonzeptes auf den Weg gebracht. Im Rahmen einer MobiltätsWerkStadt 2025 sollen unter dem Aspekt des Klimaschutzes flächensparende Verkehrssysteme zur individuellen Nutzung und zur Verbesserung der Lebensqualität auf Umsetzungswürdigkeit untersucht werden. Als „Anker“ sind die Städte Overath und Hennef mit den Bahnhöfen zur Nutzung des schienengebundenen Verkehrs in den umliegenden Regionen zu sehen. Dass es hierbei keine Denkverbote geben kann und auch ein auf manche Zeitgenossen wirkender „Exot“ wie die Verbindung der beiden Bahnhöfe mittels einer flächensparenden Seilbahn Bestandteil der Untersuchung sein wird, versteht sich von selbst. 

Auch Überlegungen z. B. zu selbstfahrenden Kleinbussen, die bereits in einzelnen Städten verkehren und mit den bestehenden Linienverkehren vernetzt werden, gehören dazu. In einer weiteren Phase sollen die besten Konzepte wissenschaftlich begleitet werden. Sie können als Beispiele für die Praxis auch anderen Kommunen zu mehr nachhaltiger und klimaneutraler Mobilität verhelfen. Für Neunkirchen-Seelscheid mit den beiden Hauptorten ist zudem die Untersuchung einer direkten Radwegeverbindung beispielsweise mit einer fahrradtauglichen Überbrückung des trennenden Wahnbachtales von Interesse.

Ganz konkret und ohne eine weitere zeitaufwändige und kostenträchtige zusätzliche Machbarkeitsstudie hat die SPD-Fraktion bereits konkret die Schaffung eines Radweges zwischen der Wahnbachtalstraße und Ortslage Herkenrath beantragt. Bei fahrradtauglichem Ausbau eines oberhalb auf die Straße „Steinberg“ mündenden Waldweges und Weiterführung über einen Wirtschaftsweg mit Anschluss an die Brücke über die B 507 kann vom Wahnbachtal aus mit dem Fahrrad gefahrlos der Busknoten Pohlhausen angefahren oder von dort aus der Radweg nach Siegburg genutzt beziehungsweise von Pohlhausen auch über den Radweg entlang der B 507 nach Lohmar gefahren werden. So kann ein nicht ungefährliches Befahren auf diesem Teilstück der Bundesstraße mit dem Rad vermieden werden. Dass zusätzlich zur vorhandenen Nutzungsmöglichkeit der Hauptstraße in Neunkirchen eine singuläre Machbarkeitsstudie auf den Weg gebracht werden soll, die die dort bestehende Radwegeverbindung auch noch ausschließt, überzeugt uns nicht.

Suchen

Nicole Berka Bürgermeisterin

Taschengeldbörse Neunkirchen-Seelscheid

Sebastian Hartmann MdB

Deutscher Bundestag Mediathek

Bildergebnis für logo deutscher bundestag

SGK NRW

WDR - Landtagslupe

Lesetipp

Vorwärts

Nachrichtenticker

07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Downloads

Haushaltsrede

Presse

Wahlbezirke

Wahlprogramm

Wahlzeitung