"KiWi", der Familienausschuss und der Kontakt zum LVR

Veröffentlicht am 13.06.2018 in Familie und Jugend

Die geänderte Therapeutenfinanzierung für die Kindergärten, die sich der inklusiven Bildung, also für die bestmögliche Förderung aller Kinder verpflichtet fühlen, stellte mit ihren finanziellen Einschnitten, die der Landschaftsverband Rheinland (LVR) ab dem 01.08.2016 diesen Einrichtungen auferlegte, vor größte Herausforderungen.

Das hohe Ziel, eine enge Zusammenarbeit mit den Therapeuten und Pädagogen im täglichen Kindergartenleben zu erreichen, war mit der Entscheidung des LVR fraglich und schier unmöglich geworden.

Im März 2018 besuchten Mitglieder des Familienausschusses unter anderem den Kindergarten Wiescheid e.V., den KiWi. Wir waren beeindruckt und überzeugt von der Aussage zur Inklusion: „Die pädagogische und therapeutische Arbeit im KiWi wird an den Bedürfnissen des einzelnen Kindes ausgerichtet. Ein- und Ausgrenzungen werden vermieden, denn ‚es ist normal, verschieden zu sein!’"

Wir erkannten die Problematik der finanziellen Situation und wollten unbedingt unterstützend zur Seite stehen. Mit der Bitte, unsere Vorstellungen an den LVR weiterzugeben, richteten wir den gemeinsam verfassten Brief an die Bürgermeisterin, Frau Nicole Sander.

Am 18.05.2018 kam die Antwort, die wir vielleicht schon alle erahnten - mit aufklärenden Statements, die uns natürlich bekannt waren. Und doch enthält das Schreiben der Direktorin des LVR, Frau Ulrike Lubeck, Aussagen, die zu hinterfragen sind. Da, wie Frau Lubek schreibt, der LVR stets am Meinungsaustausch und an der Weiterentwicklung der Inklusion interessiert sei, hoffen wir, eine Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch zu finden, zumal bis 2020 die Finanzierungsbestandteile erneut überprüft werden. Entsprechende rahmenvertragliche Vereinbarungen werden bereits unter anderem zwischen den kommunalen Spitzenverbänden, den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege und dem LVR verhandelt.

Wir sind der Auffassung, dass das Gespräch mit der „Basis“ in dieser Runde seinen Stellenwert haben sollte, weil es von dem Wunsch geprägt ist, den Blick für Entscheidungen an der Realität zu orientieren. Unser Brief bewirkte, so meinen wir, dass man sich unabhängig von Grünen Tischen mit dem Thema befassen musste. Wir sind gespannt, was noch sein wird!

 

Richmut Rein

Vorsitzende des Familienausschusses

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