Frühlingsgefühle?

Veröffentlicht am 13.01.2018 in Kommunalpolitik

Wolfgang Maus

Mit ihrem jüngsten Elaborat zum „Frühlingserwachen“ im Mitteilungsblatt versucht sich die örtliche CDU in böswilligen Unterstellungen und wahrheitswidrigen Behauptungen als billige Light-Variante Trump‘scher Fake-News-Factory.
Was ist geschehen?

So hatte die Bürgermeisterin es doch gewagt, der Öffentlichkeit zu erläutern, dass die CDU mit der Ablehnung des Haushalts für 2018 gedroht hat, wenn nicht vor dessen Beschlussfassung ein ihr genehmer Geschäftsverteilungsplan vorgelegt werde. Dass die CDU nun auf einmal Zeitdruck aufbauen wollte, obwohl der Geschäftsverteilungsplan nach Ablauf der Wahlperiode des ersten Beigeordneten erst zum 1. Juni 2018 wirksam wird, erschließt sich nicht. Hinzukommt, dass die gleiche CDU noch anlässlich der Neufassung der Hauptsatzung am 16. Mai 2017 meinte, die im Vorgriff auf die Reduzierung auf einen Beigeordneten vorgeschlagene Änderung habe doch keine Eile. Es tat sich hier zudem der Eindruck auf, als wolle man sich doch noch die Möglichkeit einer Wiederwahl offenhalten, obwohl der Rat 2012 der wegen der Verschuldenslage von der Bezirksregierung auferlegten Haushaltssicherung beschlossen hatte, die Stelle des 1. Beigeordneten künftig einzusparen.
Die Bürgermeisterin hat den Sachverhalt wahrheitsgemäß dargestellt.
Sie hat auch zutreffend ausgeführt, dass die künftige Geschäftsverteilung mit der Übernahme des Bauamtes in ihr Dezernat zu einer Straffung der Verwaltungsabläufe führen werde.
 Der Bereich der Bauleitplanung und -Entwicklung ist ein Herzstück kommunaler Selbstverwaltung. Hier entscheidet sich die Zukunft der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid. Offenkundig ist, dass der bisherige Dezernatsinhaber bei dieser Aufgabe nicht die rechte Fortune hatte. Mit der Änderung der Zuständigkeit gilt es auch, Reibungsverluste zu vermeiden.
Die guten Kontakte der Bürgermeisterin z. B. zum Präsidenten der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, ihre Präsenz auf der Auftaktveranstaltung der Regionale 2025 und die Vernetzung in kommunalen Gremien werden der Gemeinde wichtige Entwicklungsperspektiven erschließen.
Dass die CDU jetzt poltert und Nebelkerzen anzündet, weil ihr durchsichtiges Gezerre um die künftige Geschäftsverteilung offen gelegt wird, soll auch hiervon ablenken.
Erst recht scheint es den CDU-Granden nicht zu gefallen, dass die Bürgermeisterin ungefragt eine Bürgerbefragung zur Lebensqualität in der Gemeinde beauftragt hat. Hätte man das doch zu gern selbst beantragt!
Statt kleinkariert zu mäkeln, sei geraten, sich an der Befragung konstruktiv zu beteiligen.

Suchen

Nicole Berka Bürgermeisterin

Taschengeldbörse Neunkirchen-Seelscheid

Sebastian Hartmann MdB

Deutscher Bundestag Mediathek

Bildergebnis für logo deutscher bundestag

SGK NRW

WDR - Landtagslupe

Lesetipp

Vorwärts

Nachrichtenticker

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Downloads

Haushaltsrede

Presse

Wahlbezirke

Wahlprogramm

Wahlzeitung