Fakten zur Landtagswahl in NRW

Veröffentlicht am 01.04.2012 in Wahlen

Blick auf den Landtag © Foto: Ulrich Galinsky

Bei der Landtagswahl, die am 13.Mai stattfinden wird, werden von den knapp 18 Millionen Menschen, die in Nordrhein-Westfalen leben, rund 13,4 Millionen zur Wahlurne gerufen. Diese Wahlberechtigten haben, wie bei einer Bundestagswahl, zwei Stimmen. Mit der Erststimme wählen sie eine Kandidatin/einen Kandidaten aus ihrem Wahlkreis. Mit der Zweitstimme entscheiden sie sich – unabhängig von der Erststimme – für eine der Parteien, die zur Landtagswahl angetreten und auf dem Stimmzettel vermerkt sind.

Nordrhein-Westfalen ist in 128 Wahlkreise eingeteilt. In jedem sollten annähernd gleich viele Menschen leben. Pro Wahlkreis sind das etwa 140.000 Einwohnerinnen und Einwohner und etwa 105.000 Wahlberechtigte. Mindestens 181 Sitze im Parlament sind zu vergeben. 128 Parlamentarierinnen und Parlamentarier werden direkt in den Landtag gewählt, indem sie in ihrem Wahlkreis die meisten Wählerstimmen erreichen. Mindestens 53 weitere Abgeordnete ziehen über die Landesreserveliste ihrer Partei ins Parlament ein. Gewinnt eine Partei mehr Direktmandate, als ihr gemäß ihres Stimmenanteils Sitze im Landtag zustehen, wird der Landtag vergrößert.

Bei der letzten Landtagswahl am 9. Mai 2010 gingen rund 7,8 Millionen Menschen zur Wahl. Die Wahlbeteiligung fiel mit 59,3 Prozent geringer aus als bei den Landtagswahlen 2005 (63 Prozent). Die CDU erreichte 34,6% der Zweitstimmen, die SPD kam auf 34,5%, die Grünen auf 12,1%. Die FDP landete bei 6,7% und die Linkspartei übersprang mit 5,6% knapp die 5%-Hürde. Somit entfielen jeweils 67 Sitze auf CDU und SPD. Die Grünen waren mit 23 Sitzen im Parlament vertreten, die FDP mit 13 Sitzen, die Linkspartei zog mit 11 Abgeordneten in den Landtag ein. Die SPD errang 61 Direktmandate und sechs Abgeordnete zogen über die Reserveliste in den Landtag ein. Die Liste „zog“ 2010 bei der SPD bis zum Listenplatz zehn. Rot-Grün kam somit auf zusammen 90 Sitze und lag damit einen Sitz unter der absoluten Mehrheit von 91 Sitzen.

Mit freundlicher Genehmigung der SGK, „DIE KOMMUNALE“, Jahrgang 9, Ausgabe 2, 2012

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