Dirk Schlömer – SPD-Kandidat für ein Direktmandat im Rhein-Sieg-Kreis

Veröffentlicht am 25.12.2009 in Wahlen

Persönliche Eckpunkte:

Dirk Schlömer, geb. 17.03.1965 in Köln,
wohnhaft: seit 1994 in Hennef an der Sieg - zuvor in Köln,
Familienstand: verheiratet seit 1994, eine Tochter,
Telefon: 0172 290 7539,
E-Mail: dirk.schloemer(at)web.de
Zu seiner Homepage geht es hier.

Berufliche Eckpunkte:

Berufseinstieg als Bundesbahnbeamter bei der Deutschen Bundesbahn 1982. 1992 Wechsel als Gewerkschaftssekretär zur Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands in Köln. Derzeitige Position: Bereichsleiter bei der Gewerkschaft TRANSNET. Bundesweit zuständig für Schienenpersonenverkehr, Jugend und Berufliche Bildung. Spezialgebiete: Schienenpersonennahverkehr, Öffentlicher Personennahverkehr, Vergaberecht im Verkehrsbereich auf europäischer, nationaler und Länderebene.

Parteiinterne Eckpunkte:

Mitglied der SPD seit 1993, 1994 bis 1999 Vorsitzender der SPD-Betriebsgruppe Bahn im Bezirk Köln. seit 1999 beratend für den Zentralausschuss der SPD-Betriebsgruppen Bahn tätig. Tätigkeit als Sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss des Rhein-Sieg-Kreises seit 2008.

Politische Eckpunkte:
Grundsätzliches

Politik muss für die Menschen in dieser Region wieder spürbarer und interessanter werden. Die Wahlbeteiligungen bei den letzten Wahlen zeigten, dass sich viele Menschen von der Politik abgewendet haben. Dies ist sehr bedenklich. Politik muss für jeden erlebbar sein. Deshalb will ich, dass jede Bürgerin und jeder Bürger die Möglichkeit hat, sich aktiv zu beteiligen. Nicht nur einmal in vier oder fünf Jahren, sondern jedes Mal, wenn er oder sie es möchte. Jede Meinung und jede Idee oder Kritik ist wertvoll und muss ernst genommen werden. Unter dem Motto „Ihre Idee für NRW“ möchte ich hierzu ein Konzept entwickeln, dass einen möglichst effizienten Austausch gewährleistet. Mir ist es ein persönliches Anliegen, einen möglichst direkten Draht zu den Menschen in dieser Region zu haben.
Arbeitsmarktpolitik

Die vergangenen Jahre waren geprägt durch eine drastische Verschiebung von Arbeitsplätzen in den Billiglohnbereich und in Leiharbeitsverhältnisse. Arbeit muss sich lohnen und von einer Vollzeitarbeit muss es möglich sein, eine Familie zu ernähren. Die Landespolitik steht hier auch als Vorbild in der Verantwortung. CDU und FDP haben das Landestariftreuegesetz abgeschafft. Dadurch fördert die Politik aktiv Lohndumping bei öffentlichen Auftragsvergaben. Mein Ziel ist die Schaffung eines neuen Landestariftreuegesetzes. Dies ist nach geltendem EU-Recht und auch nach nationalem Recht möglich, deshalb sollten wir diese Möglichkeiten auch nutzen.
Bildungspolitik

Die CDU hat ihre Ziele nicht erreicht. Noch immer fehlen mehrere tausend Lehrer in NRW. Wir brauchen eine echte Mehrung von Stellen in diesem Bereich. Unsere Kinder haben nur dann eine faire Chance in ihrem späteren Leben, wenn sie die bestmögliche Bildung erhalten. Dabei muss die Qualität der Schulen in Bezug auf Lehrerfortbildung, moderne Arbeitsmaterialien und Ausstattung deutlich angehoben werden. Ebenso müssen zusätzliche Fördermaßnahmen zur Unterstützung bei Lernschwierigkeiten oder hoher Begabung zum Standard gehören. Im Hochschulbereich muss die Studiengebühr abgeschafft werden. Dies benachteiligt gerade sozial Schwächere. Stattdessen wäre eine aktivere Unterstützung der Universitäten und Fachhochschulen seitens der Unternehmen in NRW wünschenswert. In welcher Form dies am wirkungsvollsten geschehen kann, sollte von Unternehmen, Hochschulen und Studenten gemeinsam beraten werden.
Verkehrspolitik

Der Verkehr wird weiter zunehmen. Abgesehen von einem derzeit temporären Einbruch des Güterverkehrs, nimmt das Mobilitätsbedürfnis weiter zu. Dies wird in den kommenden Jahren zu mehreren Problemen führen. Neben umweltpolitischen Aspekten wird die Erhöhung der Mineralölpreise zu einer stärkeren Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel führen. In den Ballungsräumen kann dies durch eine Modernisierung bestehender lokaler Verkehrssysteme mit Straßenbahnen und Bussen aufgefangen werden. Doch gerade in unserer Region wird dies zu erheblichen Schwierigkeiten führen. Wir brauchen spezielle Konzepte, die auf die Bedürfnisse der Menschen im Rhein-Sieg-Kreis zugeschnitten sind. Dafür muss mehr Geld bereitgestellt werden.

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