Die Stunde der Kesselflicker

Veröffentlicht am 02.09.2009 in Bundespolitik

CDU, CSU und FDP streiten um Pöstchen und Persönliches

Das kann ja heiter werden. Zwar träumt schwarz-gelb davon, nach der Bundestagswahl gemeinsam die Regierung zu bilden, doch schon jetzt streiten die drei Parteien wie die Kesselflicker – um Pöstchen und Persönliches. Ein paar Beispiele.

Seehofer gegen Westerwelle (und umgekehrt)
  • "Aus heutiger Sicht kann und will ich Herrn Westerwelle nicht vertrauen." (Horst Seehofer, Welt am Sonntag, 02.08.09)
  • "Die Angriffe von Herrn Seehofer sind ein durchschaubarer Versuch der Wählerverwirrung und ein Ablenkungsmanöver von der koalitionspolitischen Wackelei der Union. Die Union ist in der Koalitionsfrage ein Wackeldackel." (Guido Westerwelle, Pressemitteilung, 02.08.09)
  • "Sensibelchen". (Horst Seehofer über Guido Westerwelle, BILD 07.08.09)
  • Kampf ums Wirtschaftsministerium
  • "Ich wünsche mir von der FDP, dass sie vor der Wahl deutlich macht, dass sie das Wirtschaftsressort nicht reklamiert." (Christian Wulff, dpa, 12.08.09)
  • "Wir müssen deutlicher machen, dass Guttenberg in der Sache bisher nichts geleistet hat." (Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Süddeutsche Zeitung, 26.08.09)
  • "Die FDP ist eine Partei ohne Köpfe und ohne Konzept. Herr Brüderle ist nun wirklich keine ernst zu nehmende Alternative zu Karl-Theodor zu Guttenberg." (Alexander Dobrindt, spiegel-online, 14.08.09)
  • Foul und Revanchefoul
  • "Die Union hat uns zum strategischen Gegner erklärt, sie kämpft gegen die FDP, sie schießt aufs falsche Tor, jetzt ist Schluss mit lustig. […] Ich habe mir monatelang fast alles bieten lassen, habe mit stoischer Ruhe auf zum Teil sehr unflätige Bemerkungen aus den Unions-Reihen gegen mich persönlich reagiert. Ich habe den Ball nicht aufgenommen und ein Foul mit einem Gegenfoul beantwortet. Ich habe das alles an mir abperlen lassen. aber jetzt reicht es mir. Es reicht mir wirklich." (Guido Westerwelle, BILD.de , 24.08.09)
  • "Es braucht für einen Spaßpolitiker wie Westerwelle wohl viel Überwindung, dass ihm das über die Lippen kommt." (Alexander Dobrindt zum Wutausbruch von Westerwelle, spiegel-online, 25.08.09)
  • Weiterer Kommentar überflüssig.

    Suchen

    Nicole Berka Bürgermeisterin

    Taschengeldbörse Neunkirchen-Seelscheid

    Sebastian Hartmann MdB

    Deutscher Bundestag Mediathek

    Bildergebnis für logo deutscher bundestag

    SGK NRW

    WDR - Landtagslupe

    Lesetipp

    Vorwärts

    Nachrichtenticker

    03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
    Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

    23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
    Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

    20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
    117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

    Ein Service von websozis.info

    Downloads

    Haushaltsrede

    Presse

    Wahlbezirke

    Wahlprogramm

    Wahlzeitung