DIE GRÜNEN sind gegen den notwendigen Ausbau der B 507

Veröffentlicht am 21.03.2023 in Verkehr

Es gibt hier in Neunkirchen-Seelscheid keine Wasserstraße, keinen Schienenweg, keine Autobahn und auch keinen Flughafen. Unsere Gemeinde kann daher nur weiter existieren, wenn sie über Bundes-, Landes- und Kreisstraßen an den Rest der Bundesrepublik vernünftig angeschlossen bleibt und diese Straßen nicht nur oberflächlich geflickt werden. Wir wollen, dass diese wichtigen Straßen zukunftsichernd für alle Nutzer (Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer, landwirtschaftliche Fahrzeuge, ÖPNV usw.) ausgebaut werden und wir wollen auch, dass dabei unfallträchtige Stellen beseitigt und die Umwelt- und Wasserschutzbelange beachtet werden.

Der für heutige Verkehrsanforderungen schlecht geeignete Zustand der B 507 auf unserem Gemeindegebiet ist allgemein bekannt. Auf dem Lohmarer Stadtgebiet ist die B 507 gut ausgebaut. Die risikoreiche Streckenführung ins Wahnbachtal (Pohlhausener Berg) und weiter bis zur B 478 (Bröhlbachtal) entspricht nicht ansatzweise den „Richtlinien für die Anlage von Landstraßen“. Hier gibt's keine vernünftige Straßenentwässerung, keine ausreichenden Fahrbahnbreiten und auch keine Rand- bzw. Seitenstreifen. Für den Radverkehr ist dieser Teil der B 507 absolut ungeeignet.

Wir haben daher beantragt, dass sich der Rat der Gemeinde für den Ausbau dieser Bundesstraße einsetzt. Als erster Schritt sollte dieser Straßenabschnitt in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden.

Darum ging es in der Ausschusssitzung am 08.03.2023. Der Ausschuss folgte mehrheitlich unserem Antrag. DIE GRÜNEN waren dagegen. Die Vielzahl der schweren Unfälle (der vorerst letzte passierte am Tag der Sitzung) lässt DIE GRÜNEN kalt. Dass der gefährlich tiefe Straßen-Randgraben die belasteten Straßenabwässer ungeklärt in eine Trinkwassertalsperre einleitet ist ihnen vollkommen egal. Und auch die miese Radwegeführung auf der viel zu engen Fahrbahn wird von den GRÜNEN akzeptiert. 

Helmut Schmidt wusste es schon 1980: „Wer die Grünen wählt, der wird sich später einmal bitterste Vorwürfe machen!

Peter Schmitz
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