Bund und Land fördern Breitbandausbau im Kreis mit 90 Prozent

Veröffentlicht am 22.04.2016 in MdB und MdL

„Eine gute Internetverbindung ist entscheidend für unseren privaten Alltag und das Berufsleben. Es bedeutet Lebensqualität und ist entscheidender Wirtschaftsfaktor. Ländliche Räume im Rhein-Sieg-Kreis dürfen in dieser Entwicklung nicht abgehangen werden. Ich freue mich sehr, dass die Finanzmittel aus Bund und Land nun direkt vor Ort im Rhein-Sieg-Kreis ankommen“, begrüßt Sebastian Hartmann, Bundestagsabgeordneter für Rhein-Sieg, die Zusage für den Förderbescheid.

Insgesamt 2,7 Milliarden Euro stellt der Bund zur Verfügung. Aus diesen Mitteln erhält der Rhein-Sieg-Kreis Zuwendungen. Der Förderbescheid wird am 28. April in Berlin an den Rhein-Sieg-Kreis übergeben.

Dirk Schlömer, Landtagsabgeordneter für den östlichen Rhein-Sieg-Kreis, erklärt: „Bereits im Herbst 2014 hat die SPD-Kreistagsfraktion einen Antrag gestellt, „schnelles Internet“ im Rhein-Sieg-Kreis zu fördern. Daraufhin wurden Mittel im Haushalt für eine Markterkundung bereitgestellt. Die hieraus gewonnen Daten machen uns jetzt schneller handlungsfähig.

 

Es zeigt sich auch, dass es die richtige Entscheidung der Landesregierung war, die Bundesförderung zu ergänzen. So wurde der Eigenanteil der Kommunen auf 10 Prozent reduziert und sichergestellt, dass kein Euro der Bundesförderung aufgrund der Haushaltslage der Kommunen ungenutzt bleibt. Dafür stellt die Landesregierung bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung. Eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums, von der nun Kommunen wie Ruppichteroth, Much und Neunkirchen-Seelscheid profitieren. Dank auch an unseren Bundestagsabgeordneten Sebastian Hartmann, der als Mitglied des Ausschusses für Verkehr und Digitale Infrastruktur im Deutschen Bundestag unmittelbar an der Auflage des Förderprogramms beteiligt war.“

 

50 Megabit pro Sekunde – nichts Geringeres hat die SPD im Koalitionsvertrag auf der Bundesebene vereinbart. Davon profitieren jetzt die Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis ganz konkret. Bis zu 90 Prozent der notwendigen Mittel für den Breitbandausbau stellen das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund zur Verfügung. Damit wird der Ausbau an Orten unterstützt, an denen er sich für die Privatwirtschaft sonst nicht rechnen würde.

 

 

 

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