Bürgermeisterin Nicole Sander lud ein und viele kamen

Veröffentlicht am 19.03.2016 in Kommunalpolitik

Richmut Rein Ratsmitglied

Es war eine Informationsveranstaltung, die in enger Kooperation mit der Werbegemeinschaft "Wir Neunkirchen-Seelscheider" stattfand, so standen natürlich die Fragen im Mittelpunkt "Darf ich als Unternehmer/in Asylbewerber als Praktikanten beschäftigen oder zur Hospitation einladen? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um Asylbewerber in ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis aufzunehmen?"

Um es vorweg zu sagen: so ganz zufriedenstellend waren die Antworten für viele nicht.

Antworten, die von Mitarbeitern des neu geschaffenen Integration-Point Troisdorf, vom Jobcenter Rhein-Sieg, von dem Willkommenslotsen der IHK Bonn und dem Kommunalen Integrationszentrum des Rhein-Sieg-.Kreises kamen. Bürokratische Hürden türmten sich auf, die zwar zu überwinden sind, aber doch viel Geduld von allen Beteiligten fordern.

So ist da als Beispiel die "Vorrangprüfung" zu nennen, die besagt, dass die Behörde zunächst klären muss, ob es für eine offene Stelle einen passenden Bewerber aus Deutschland oder aus dem gesamten EU-Raum gibt!

Schwierigkeiten, die zu überwinden sind, ist das Erlernen der deutschen Sprache und auch der Nachweis einer im Heimatland erworbenen Ausbildung oder eine entsprechende Berufsqualifikation, die nicht den deutschen Vorgaben entspricht.

Es wird für alle eine Herausforderung sein, den Zustrom der Flüchtlinge in einen Zustrom für unseren Arbeitsmarkt zu qualifizieren.

Viel Engagement zeigte sich an dem Abend im Rathaus!

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