Bebauungsplanverfahren Birkenfeld-Nord

Veröffentlicht am 02.03.2017 in Ratsfraktion

In der jüngsten Sitzung des Energie-, Umwelt- und Planungsausschusses und anschließend im Rat wurde der vom Investor vorgelegte Planentwurf für die nördlich von Birkenfeld vorgesehene Wohngebiet diskutiert. Ansatzweise ist hierüber schon berichtet worden.

Besonders CDU und SPD haben bekräftigt, dass im Zuge der Realisierung der Wohnbebauung auch der im Flächennutzungsplan bereits ausgewiesene Bolzplatz zu errichten ist, weil im Umfeld der Ortslage weiterhin Bedarf an einer Spielfläche für Jugendliche besteht.

Für die SPD ist wichtig, dass eine zusätzliche Wohnbebauung dem Charakter der vorhandenen aufgelockerten Bebauung Rechnung trägt. Hierzu wurden den Planern entsprechende Auflagen für die weitere Planbearbeitung gemacht. Neben der Mindestgröße der Baugrundstücke von 400 m² sind beidseits der geplanten Erschließungsstraße zusätzliche Stellplatzflächen, und zwar außerhalb der Wohngrundstücke, anzuordnen. Diese sind einzugrünen. Dafür fallen zwei Wohngebäude weg.

Mit der Realisierung zusätzlicher Stellplätze wird sichergestellt, dass die Planstraße weitgehend von Anliegerparkern freigehalten werden kann, damit Rettungs- sowie Ver-und Entsorgungsfahrzeuge ungehindert passieren können. Weiter wurde den Planern aufgegeben, die Einmündung der Planstraße auf das noch nicht ausgebaute Teilstück der Birkenfelder Straße baulich aufzuweiten, um das Passieren schwerer Fahrzeuge sicherzustellen. Ein weiteres Anliegen betrifft die Begrünung des Planbereiches. Die Planer haben ein entsprechendes Begrünungskonzept vorzulegen, in dem auch die vorgeschriebenen Ausgleichsflächen für den Entfall der bisherigen Grünnutzung nachzuweisen sind.

Zusätzlich fordert die SPD-Fraktion einen Streifen entlang der Hauptstraße und des Kiefernwegs als begrünte Fläche mit Vogelschutzgehölzen festzusetzen.

Auch die übrigen Ratsfraktionen haben sich diesen Forderungen angeschlossen.

Es folgt nunmehr mit entsprechender Bekanntmachung durch unsere Bürgermeisterin die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Fachbehörden. Diese haben in einem ersten Schritt die Gelegenheit, Anregungen und Bedenken in das Planverfahren einzubringen. Die eingegangenen Stellungnahmen sind von den politischen Gremien der Gemeinde für das weitere Verfahren abzuwägen sind.

Bereits in der Ratssitzung wurden von einer Bürgerin Hinweise zur Bodenbeschaffenheit gegeben, die schon jetzt Anlass für Untersuchungen durch das Planungsbüro sein werden.

Das vom Rat dann vorgenommene Abwägungsergebnis führt sodann in einem weiteren Planungsschritt zur Offenlage des Bebauungsplanentwurfes. Nochmals haben dann Öffentlichkeit und die zu beteiligenden Behörden Gelegenheit zur Stellungnahme. Auch hierüber haben die Ratsgremien zu beraten. Erst danach kann vom Rat der Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan gefällt werden.

Suchen

Nicole Berka Bürgermeisterin

Taschengeldbörse Neunkirchen-Seelscheid

Sebastian Hartmann MdB

Deutscher Bundestag Mediathek

Bildergebnis für logo deutscher bundestag

SGK NRW

WDR - Landtagslupe

Lesetipp

Vorwärts

Nachrichtenticker

07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Downloads

Haushaltsrede

Presse

Wahlbezirke

Wahlprogramm

Wahlzeitung