Änderung von Satzungen über die Durchführung von Dichtheitsprüfungen außerhalb von Wasserschutzzonen

Veröffentlicht am 24.04.2013 in Landespolitik

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

gedankt wird oftmals denjenigen, die den Dank zwar nicht unbedingt verdienen, die sich aber populistisch verhalten.
Fakt ist: Am 31.12.2007 ist das neue Landeswassergesetz NRW (LWG) auf Veranlassung von CDU und FDP in Kraft getreten. Paragraf 61a LWG verpflichtet seither alle Eigentümer von bebauten Grundstücken, unterirdisch verlegte Abwasserleitungen auf Dichtheit überprüfen zu lassen. Richtig ist allerdings auch, dass zum Schutz des Grundwassers auch schon vor 2007 bundesgesetzliche Regelungen bestanden.

Aber unabhängig davon, wer welche Vorschriften beschlossen oder verschärft hat, ist allgemein bekannt, dass alle Parteien und aus meiner Sicht auch die Bürgerinnen und Bürger es für grundsätzlich richtig und im Sinne der Erhaltung von sauberem Grundwasser und Trinkwasser auch für notwendig halten, dass Abwasserleitungen und Kanäle überprüft werden, damit aus ihnen keine Schadstoffe ins Grundwasser gelangen können.

Anbei der sachliche Antrag der SPD-Fraktion vom 21.März 2013 zur Dichtheitsprüfung. Ich bitte um Nachsicht, wenn dieser Antrag sich weniger prätentiös auf die Notwendigkeiten beschränkt:

"Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
aufbauend auf der am 27.02.2013 vom Landtag NRW verabschiedeten bürger- und kommunalfreundlichen Novellierung des Landeswassergesetzes beantragt die SPD-Fraktion die Überarbeitung aller Satzungen, die im Gemeindegebiet die Durchführung von Dichtheitsprüfungen privater Kanäle außerhalb von Wasserschutzzonen vorschreiben.
Der Vorstand wird gebeten, einen Entscheidungsvorschlag vorzubereiten und dabei auf die spezifischen Gegebenheiten im Gemeindegebiet einzugehen. Ziel muss es sein, satzungsrechtliche Regelungen mit möglichst geringen Belastungen für die Anschlussnehmerinnen und Anschlussnehmer zu finden.
Begründung:
In der Gesetzesnovelle wird die bisher zwingende und fristbezogene Prüfpflicht aller privaten Abwasserleitungen gestrichen und ein gesetzliches Prüferfordernis auf Wasserschutzzonen reduziert. Weitergehende Regelungen werden in das Satzungsermessen der Kommunen gelegt.
Von diesem Ermessen will die SPD-Fraktion zugunsten der Bürger in der Weise unverzüglich Gebrauch machen, dass die derzeitigen weitergehenden Satzungsvorschriften geändert werden."

Mit freundlichen Grüßen
Peter Schmitz
SPD-Fraktionsvorsitzender

Suchen

Nicole Berka Bürgermeisterin

Taschengeldbörse Neunkirchen-Seelscheid

Sebastian Hartmann MdB

Deutscher Bundestag Mediathek

Bildergebnis für logo deutscher bundestag

SGK NRW

WDR - Landtagslupe

Lesetipp

Vorwärts

Nachrichtenticker

07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Downloads

Haushaltsrede

Presse

Wahlbezirke

Wahlprogramm

Wahlzeitung