Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
seit 1994 bestimmt die CDU (lange Jahre mit absoluter Mehrheit) und seit 1999 Herr Meng als Bürgermeister, was in unserer Gemeinde richtig und was falsch ist. Die CDU folgt den bürgermeisterlichen Anweisungen und die FDP wurde im Notfall (wenn der CDU mit ihrem Bürgermeister die Ratsmehrheit fehlte) mit kleinen politischen Lockangeboten gefügig gemacht.
Heute ist unsere kleine Berggemeinde über alle Kragenknöpfe hinaus verschuldet. Es gibt kein Geld mehr für eine ordnungsgemäße Unterhaltung unserer Straßen, Wege, Plätze und Gebäude. Die Gemeindesteuern und die Gemeindegebühren liegen auf höchstem Niveau.
Und die beiden verbliebenen ortspolitischen Themen, mit denen sich der Bürgermeister im derzeitigen Wahlkampf schmückt, sind noch nicht einmal von ihm selbst. Denn hätte die SPD vor einigen Jahren nicht für den Erhalt des Antoniuskollegs (AK) gekämpft, dann stände dort jetzt (so wollte Herr Meng das damals) ein Einkaufstempel und hätte die SPD sich nicht vor 2 Jahren für den Ausbau des gemeindlichen DSL-Netzes (finanziert mit EU- und Bundes-Fördermitteln) so intensiv eingesetzt, dann würde heute der DSL-Netz-Ausbau in den Außenbereichen nicht zügig voranschreiten können.
Nicht nur wir finden, dass die Zeit für einen Wechsel gekommen ist.
In anderen, vergleichbaren Gemeinden beweisen schon seit der letzten Kommunalwahl Jüngere, wie Bürgermeisterin Anja Pfeiffer (33) in Weilerbach oder Bürgermeister Daniel Zimmermann (31) in Monheim, dass eine Gemeinde durch einen Generationenwechsel an der Spitze wieder aufblühen kann.
Wir schlagen zusammen mit den Bündnisgrünen nicht nur deshalb Nicole Sander (34) als Ihre neue Bürgermeisterin vor. Jung, sympathisch und verwaltungserfahren wird sie mit frischen Ideen unsere Gemeinde wieder voranbringen.
Ein frohes, sonniges Wochenende wünscht Ihnen Ihr
Peter Schmitz
SPD-Fraktionsvorsitzender